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Nachdem die Republikaner zum Auftakt der Ebro-Schlacht vergleichsweise grosse Geländegewinne machen konnten, galt es, diese zu sichern. Die republikanischen Militärführer wussten nur allzu gut, dass Franco nicht lange mit einem Gegenschlag warten würde, also mussten sie den Raum sichern, um Waffen und Material halbwegs unbeschadet über den Ebro bringen zu können. Allerdings war auch den meisten von ihnen bewusst, dass es nicht einmal sicher sein würde, ob noch irgendein Nachschub über den Fluss gelangen würde, sie hatten nahezu das gesamte verfügbare Material hier konzentriert und es war nicht sicher, ob überhaupt noch Unterstützung aus anderen Ländern eintreffen würde. Dennoch liessen sie mit „Els Barrancs“ ein mehrere Kilometer langes Schützengrabensystem mit Scharfschützenstellungen und Unterständen zwischen den beiden Ortschaften La Pobla de Massaluca und Vilalba dels Arcs ausheben, wobei sie von der Bevölkerung jener beiden Ortschaften freiwillig unterstützt wurden. Franco liess es die Bewohner jener Ortschaften nach dem errungenen Sieg spüren, dass sie der „falschen“ Seite geholfen hatten, auch in diesem Teil Spaniens gibt es nachwievor unentdeckte Gräber, in denen die Gebeine derer verscharrt wurden, die die Republikaner unterstützt hatten. Erst seit knapp drei Jahren wird auch dieser Teil des Bürgerkrieges nach und nach aufgearbeitet, aber es wird wohl noch viele Jahre dauern, bis alle Gräber entdeckt sind. Sehr wahrscheinlich aber wird man so gut wie niemanden mehr identifizieren können, der in solch einem Grab verscharrt wurde. Von den bisher entdeckten menschlichen Überresten, die mittlerweile mehr als weit über tausend Menschen zugeordnet werden konnten, wurden gerade einmal 4 Prozent auch namentlich identifiziert, wobei anzumerken ist, dass keine der namentlichen Zuordnungen auch mit absoluter Sicherheit fest steht und als „gesichert“ angesehen werden kann. Ingesamt 700 Meter der zwischen 1,50 und 1,80 Meter tiefen Schützengräben wurde rekonstruiert. Der Zufahrtsweg ist „machbar“, sonderlich empfindlich oder zimperlich sollte man aber dennoch nicht mit dem eigenen Fahrzeug sein. Laufen Sie ruhig mal ein paar Meter jenes Systems ab, versuchen Sie mal, sich all das bei Eiseskälte ohne angemessene Kleidung oder Bruthitze ohne genügend Wasser vorzustellen…
