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Irgendwann ganz zu Beginn der achtziger Jahre des vergangenen Jahrtausends wurde ich zum ersten Male mit den Werken des Schweizer Künstlers Hans Rudolf Giger konfrontiert – ohne es zu wissen, zu jenem Zeitpunkt war er mir noch vollkommen unbekannt. Noch in Deutschland lebend unternahm damals mein Abiturjahrgang eine so genannte „Klassenfahrt“ nach München. Dort besuchten wir unter anderem das BMW Center, jenen ausgesprochen eleganten Betonhochbau, der entfernt an die Zylinder eines Motors erinnert. In jenem Bauwerk wurden verschiedene Technologien vorgestellt. Begleitet wurde diese Ausstellung von verschiedenen multimedialen Elementen, so auch von einem kurzen Auszug aus dem Film „Alien„, einem recht blutrünstigen Horror-Science-Fiction Film, in welchem ein ausserirdisches Wesen sein Unwesen treibt. Die grundlegende Gestaltung dieses Viechs entsprang dem Hirn von Hans Rudolf Giger, einem 1940 in Chur geborenen Künstler, der 2014 in Zürich starb. Von jenem Moment an hatte mich Giger Kunst in seinen Bann gezogen, ich mag diese düstere Synthese zwischen Leben und Technik, die Hauptbestandteil zahlreicher seiner Werke ist, sehr! Naheliegender Weise besuchte ich also auch die am Stadtrand von Chur gelegene, von ihm gestaltete Bar. Ursprünglich sollte diese in New York entstehen, aus verschiedenen Gründen realisierte Giger diese Bar aber dann in seiner Geburtsstadt.
Die Bar liegt in einem wenig anheimelnden Industrieviertel von Chur und man muss sie schon ein klein wenig suchen, so unscheinbar kommt sie daher, aber bereits die Eingangstür vermittelt einen Eindruck davon, was den Besucher erwartet. Nahezu alles in diesen Räumlichkeiten ist im Stil von Gigers Kunst gehalten. Allerdings wollen so manche Neon-Bar-Elemente, die in den achtziger Jahren typisch waren, nicht so recht passen, die muss man besser „übersehen“, auch sind manche Sitzgelegenheiten in etwa so komfortabel, wie ihr düsteres Erscheinungsbild, aber das sollte und darf nicht stören. Gigers Kunst ist alles andere als komfortabel oder anheimelnd (und passt irgendwie besonders gut zu Chur und Graubünden), entsprechend ist dieses Gesamtkunstwerk „Giger Bar“ nichts für Gemüter, die ein Fondue, Raclette oder Cordon Bleu in schönster Alpenromantik-Atmosphäre geniessen wollen. Giger liess in die Gestaltung der Bar viele Elemente einfliessen, die er bereits zuvor in anderen Werken verwendete, viele Bestandteile erinnern an die „Alien“-Filmreihe. Eine Besonderheit bilden die in den Thresen der Bar eingefügten Köpfe, wovon einer angeblich ein Selbstbildnis Gigers sein soll. So manch ein Cocktail auf der Karte fügt sich in dieses Gesamtbild ein, aber man bekommt auch „normale“ Getränke. Bei meinem Besuch weilten nur wenige Gäste hier und es war offensichtlich, dass auch sie sich eher für dieses Gesamtkunstwerk interessierten, als für eine Auszeit in entsprechender Umgebung. Man muss schon einen Sinn für diese höchst eigenwillige Ausdrucksform der Kunst haben, um sich hier auf Anhieb wohl zu fühlen, so oder so aber sollte man sich diese Bar ansehen, wenn man sich für Giger oder aber Künstler aus der Schweiz ganz generell interessiert. Hier darf man auch vollkommen ungestört fotografieren, ganz im Gegensatz zum Giger-Museum in Greyerz, welches ich zu gegebener Zeit noch beschreiben werde.
