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Wer viel über die Geschichte Zürichs und der Schweiz kennen lernen will, der sollte sich die Kyburg und die gleichnamige Ortschaft in der Nähe von Winterthur ansehen – nur vielleicht nicht gerade am Wochenende, da kann es insbesondere bei gutem Wetter vorkommen, dass dieser kleine Flecken regelrecht überrannt wird. Die Kyburg ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft und somit eines von insgesamt 3200 Objekten, die zum Kulturerbe der Schweiz gerechnet werden. Die älteste namentliche Erwähnung von 1027 erwähnt die „Chuigeburg“, 1096 wird sie als „Chuoiburk“, 1152 als „Chuoweburg“ und 1156 als „Chuoburg“ bezeichnet – eine sehr alte Burganlage also, die nahe liegender Weise eine sehr wechselhafte Geschichte aufzuweisen hat, in welche Päpste, die Habsburger und natürlich eine endlose Kette von Adligen mit ihren Interessen verwickelt waren. In der Anlage selbst ist die Historie sehr gut und umfangreich, aber auch kurzweilig und ansprechend dokumentiert, allein schon aus diesem Grunde spare ich mir hier und jetzt eine tiefer gehende Schilderung, aber wer gewisse historische Zusammenhänge, die den Kanton und die Stadt Zürich, sowie Winterthur und die Schweiz betreffen, kennen lernen möchte, ist hier bestens aufgehoben.
Die meisten Bauten der Anlage, die das heutige Erscheinungsbild prägen, entstanden zwischen 1150 und 1370. Ein grosser Teil der Burg kann kostenlos erkundet werden, es lohnt sich aber (für einen entsprechenden Eintrittspreis) auch das Innere der Gebäude und die darin installierten Dokumentationen zu begutachten, Geschichte kann sehr spannend sein (aber man sollte auch etwas Allgemein- und Hintergrundwissen bereits mitbringen)! In den Zeiten der Pandemie kann es hier und da aber auch mal eng werden, insbesondere, wenn Familien mit ihren Kindern hier weilen, haben Sie das bitte im Hinterkopf, wenn Sie die Kyburg besichtigen wollen. Nicht immer sind die Räumlichkeiten der Burg gross genug, um entsprechende Besuchergruppen aufzunehmen, da muss man sich irgendwie im „Schleusenprinzip“ arrangieren. Dankenswerter Weise wuseln verschiedene Angestellte zumindest zur Zeit mit Sprühflaschen durch die Räume und desinfizieren kritische Bereiche, aber erteilen auch gerne Auskunft über die eine oder andere Frage.
Die gleichnamige Ortschaft ist winzig, aber mindestens genau so sehenswert. Wunderschöne alte Fachwerkhäuser und farbenfrohe Bauerngärten säumen den Weg zur Burg, zahlreiche Brunnen und alte grosse Bäume spenden Abkühlung und auch für den kleinen Hunger ist gesorgt: Einige Gastbetriebe haben – mit entsprechenden Installationen zur Corona-Abwehr – geöffnet. Nehmen Sie bitte etwas Rücksicht auf die Anwohner in Kyburg! Man hat zwar extra für die Besucherströme entsprechend dimensionierte Parkiermöglichkeiten geschaffen, dennoch scheinen die nicht immer auszureichen. Zuweilen vergisst der eine oder andere Vélo-Fahrer auch, dass ein Gartenzaun kein Vélo-Ständer ist. Dieser Tage kann man deutlich wahr nehmen, wer sich zum ersten mal in seinem Leben mit Ortschaften wie der Kyburg oder Museumsanlagen generell beschäftigt – durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie erzwungen, fallen doch Shoppingtouren, Club-Besuche und Beizen-Exzesse weitestgehend noch ins pandemische Wasser. Das kann zuweilen die eigene Geduld doch arg strapazieren…
