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Von Thusis her kommend stösst man gleich zu Beginn des Parc Ela auf ein Meisterstück menschlicher Konstruktionskunst: Das Soliser Viadukt. Hier sollten Sie einen Zwischenstopp einlegen und sich die Zeit nehmen, dieses Bauwerk zu begutachten (und natürlich kann man vor Ort auch etwas essen und trinken, ein entsprechendes Restaurant mit Parkplätzen ist vorhanden). Das 1902 erbaute Viadukt überquert die Albula, ist die zweithöchste Brücke im Netz der Rhätischen Bahn und die dritthöchste Eisenbahnbrücke der Schweiz, aber es ist vor allem der Ausblick auf die Umgebung, in die sich diese ausgesprochen elegante Brücke einfügt: Sie überwindet eine bis zu 90 Meter tiefe Schlucht, an deren Boden man das helltürkisfarbene Wasser der Albula in dem dichten Grün drum herum erkennen kann. Ein Postkarten-Motiv par excellence! Ich staune beim Anblick solcher Bauten immer wieder, welchen Mut die damals hier tätigen Arbeiter hatten, in einer solchen Umgebung so ein Bauwerk zu errichten! Ich habe keine Höhenangst, aber der Blick in die Schlucht war schon in Bezug auf diesen Gedanken gelinde gesagt recht „gewöhnungsbedürftig“.
Die Brücke zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, die man (wenn man ein Auge für solche Dinge hat) bei sehr genauem Hinschauen auch entdecken kann. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Brücken, die vor 1902 erbaut wurden, ist der 42 Meter weit gespannte Hauptbogen dieser Brücke nicht kreisrund, sondern leicht elliptisch, folgt also eher der Linie einer Parabel, als der einer Kreislinie. Diese erstmals bei dieser Brücke angewendete Konstruktionstechnik ermöglichte ein viel schlankeres und eleganteres Erscheinungsbild, ohne dabei die grundlegende Tragfähigkeit zu mindern (Physik kann manchmal wirklich eine ausgesprochen spannende Angelegenheit sein!). Wäre diese Brücke mit klassischen Kreisbögen konstruiert worden, so hätten die Mauerwerke weitaus stärker und vor allem ausladender konzipiert werden müssen. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit den von mir so geliebten Spitzbögen in gotischen Kathedralen. Durch gezielte Ablenkung der Lastkräfte vom Scheitelpunkt weg hin zu den Bogenseiten konnte der Scheitelpunkt an sich weitaus mehr Gewicht tragen, als das bei einem klassischen Rundbogen der Fall ist. So elegant dieses Viadukt wirkt, so schade ist es, dass direkt daneben eine Strassenbrücke gezogen wurde, von der alten Bogenbrücke aus gesehen ruiniert dieser Umstand das Erscheinungsbild doch arg, dennoch lohnt es sich, hier eine kleine Zeit zu verweilen.
