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Am Ufer des Rheins zwischen Schaffhausen und Waldshut-Tiengen liegt das malerische kleine Dörfchen Ellikon, mitten im Naturzentrum Thurauen. Hier im Mündungsgebiet von Thur und Rhein haben diese beiden Flüsse ein sich langsam, aber stetig wandelndes Auen-Gebiet erschaffen, ein wahres Paradies für Flora und Fauna und natürlich somit auch ein beliebtes Ausflugsziel. Über ein längeres Stück verläuft von hier an bis Dachsen in der Mitte des Rheins die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, entsprechend sind hier Relikte aus jener unsäglichen Zeit zurückgeblieben, als sich die Schweiz vor einer deutschen Invasion schützen musste, aber dazu später mehr. In dieser Region der Thurauen haben sich zahlreiche, zum Teil sehr unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere gebildet, die durch öfters auftretendes Hochwasser sich ständig verändern und verlagern, somit gehören die Thurauen zu artenreichsten Regionen Europas. Der Wald, den man hier auf wunderschönen Wegen durchwandern kann, wirkt recht urwüchsig, man überlässt hier der Natur uneingeschränkt das Schalten und Walten und schützt diesen Lebensraum mit „Rangern“, die darauf achten, dass Besucher das empfindliche Ökosystem nicht zu sehr stören oder gar beschädigen. Entsprechend kann man hier – je nach Jahreszeit – auf einige seltene Tier-, Vogel- und Pflanzenarten treffen, darunter den Eisvogel, Pirol, Flussregenpfeifer, die so eleganten und schnittigen Mehlschwalben, Haus- und Gartenrotschwanz, Girlitz und Schwanzmeise, derzeit Traubenkirsche, Knoblauchhederich (wundern Sie sich nicht, wenn es an manchen Stellen in den Auen entsprechend duftet), Windröschen und das so schön duftende Knabenkraut, welches vor allem verschiedene Wildbienen- und Hummelarten nahezu magnetisch anzieht.
Von Ellikon aus, wo es auch ein schönes, entsprechend auch beliebtes Gartenrestaurant gibt (die Zander-Chnusperli sind sehr empfehlenswert!), führen zahlreiche Wanderwege in das Auengebiet hinein oder am Rhein entlang. Für ein geringes Entgeld kann man mit einer kleinen Fähre zu Fuss zwischen Deutschland und der Schweiz hin- und herpendeln und offensichtlich wird diese Möglichkeit vor allen an Wochenenden rege genutzt, der „kleine Grenzverkehr“ findet hier vollkommen unkontrolliert statt. Der Rhein führt hier glasklares Wasser mit wunderschönen Farbtönen zwischen Grün und Blau, man kann tief bis auf den Grund sehen. Vor allem im Sommer nutzen viele Böötler diese Region, um mit ihren schwimmenden Konstrukten sich vom Rhein treiben zu lassen, an zahlreichen Stellen finden sich auch Grill- und Verweilplätze, Sie sollten es sich also überlegen, ob Sie an einem Wochenende oder unter der Woche hier her kommen wollen, die wenigen Parkiermöglichkeiten sind schnell ausgeschöpft. Wie bereits erwähnt stehen auf der Schweizer Seite des Rheins mehrere Verteidigungsbauten aus dem zweiten Weltkrieg, vor allem recht grosse und massive Infanteriebunker. Dankenswerter Weise hat man sie für eine weitaus friedlichere Nutzung ummodelliert, von ihren begrünten Dächern aus bietet sich so manch ein wunderschöner Ausblick auf den elegant geschwungen verlaufenden Rhein, allerdings sollte man auch über geeignetes Schuhwerk verfügen, der Abstieg zu jenen Bunkern ist zum Teil recht abenteuerlich. Hier kann man besonders gut die Zeit verstreichen lassen und dem emsigen Treiben in den Auenwäldern zuhören, diese wunderschöne, nahezu unberührte Natur geniessen!
