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Der Kanton Graubünden hat sehr viele, wild-wunderschöne Dinge zu bieten, so zum Beispiel auch die hochromantische, sehr verwunschen anmutende Felsbachschlucht in der Nähe von Flims. Wenn sie in dieser Region um den Cauma See, den Cresta See, Flims Waldhaus und der Ruinaulta unterwegs sind, dann sollten Sie dieser Schlucht unbedingt einen Besuch abstatten! Von Flims Waldhaus führt ein breiter, im direkten Vergleich längst nicht so schöner Wanderweg bis zum Cresta See, parallel hierzu verläuft die Felsbachschlucht, die von der Flem, welche im Val Frisal in grösserer Entfernung zur Ruine Kropfenstein entspringt, im Laufe tausender von Jahren in das Gestein geschnitten wurde. Wenn Sie den unscheinbaren Wegweiser zu dieser Schlucht entdecken, überlegen Sie nicht lange! Der Weg ist zwar weitaus anspruchsvoller, als der „normale“ Wanderweg, aber auch weitaus schöner! Gutes Schuhwerk und ein gewisses Mass an Kondition sind aber unablässlich, der Weg führt teilweise stark abfallend (oder ansteigend…) über zahlreiche Naturtreppen aus Wurzelwerk oder Felsgestein durch einen sehr dichten Wald bis zur Schlucht. Man kann das Tosen des Wassers bereits aus grosser Entfernung hören, so wild zwängt sich die unnatürlich anmutend grün und blau gefärbte Flem hier durch das Gestein. An manchen Stellen zerstäubt in dieser schätzungsweise bis zu 15 Meter tiefen Schlucht das Wasser derart fein, dass sich sogar kleine Regenbögen bilden, von den steil abfallenden Wänden perlen Tropfen wie flüssige Kristalle in die Tiefe. Auffällig ist, dass dieser Fluss sich sehr „scharfkantig“ in das Gestein gebohrt hat. Ich vermute, dass sich im Laufe der Jahrtausende Strudeltrichter gebildet haben, in welchen sich das Wasser senkrecht in die Tiefe gebohrt hat, jene waagerechten Schliff-Spuren sind nur selten auszumachen. Die Schlucht ist stellenweise sehr schmal, an jenen Punkten wirkt das umgebende Gestein wie eine Siphon-Düse. Man muss nur wenige Meter gehen und schon hat sich das Bild komplett verändert! Ich rate Ihnen, um die Mittagszeit oder den Nachmittag herum in jene Schlucht hinabzusteigen, damit eine hoffentlich lachende Sonne die wilde Pracht jener Schlucht auch in das rechte Licht rückt, am Vormittag dürfte der grösste Teil der Felsbachschlucht eher dunkel erscheinen – was auch sicherlich sehr reizvoll sein dürfte, wenn man einen Sinn dafür hat. Viele Wanderer scheinen sich nicht hierher zu verirren, die Felsbachschlucht wird nicht oft erwähnt. Will man diese ungestüme Wildheit in Ruhe geniessen, ist das sicherlich von Vorteil. Etwas ärgerlich: Selbst hier auf jenen zum Teil sehr engen und unwegsamen Pfaden erachten es gewisse „Artgenossen“ als unerlässlich, mit ihrem Mountainbike runter zu brettern, obwohl dieser Pfad nicht als ein entsprechender ausgewiesen ist… Wenn Sie dem touristischen Trubel rund um den Cauma und Cresta See entrinnen wollen, so dürfte dieses wilde Juwel genau der richtige Anlaufpunkt für Sie sein!
