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Am oberen Ende des Zürisees zwischen dem so schönen Ort Rapperswil im Kanton Sankt Gallen und dem winzigen Fleck Hurden nahe bei Pfäffikon im Kanton Schwyz liegt die längste Holzbrücke der Schweiz, der Seesteg Rapperswil – Hurden. Auf insgesamt 233 Pfählen gelagert und eine Gesamtlänge von 841 erreichend ist diese Brücke nahezu vollständig aus unbehandeltem Eichenholz gefertigt. Seit 2001 ersetzt sie eine alte, wesentlich unsicherere Konstruktion, die bereits seit dem Mittelalter eine Überquerung des Sees an seiner schmalsten Stelle ermöglichte und vor allem von Pilgern auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela, dem weit entfernt in Spanien gelegenen Wallfahrtsort, oder aber auf dem „Schwabenweg“ von Konstanz über den Etzelpass nach Einsiedeln genutzt wurde. Heute erinnert vor allem die winzige Kapelle „Heilig Hüsli“ (um 1551 erbaut und letztes Zeugnis der alten Brückenkonstruktion) an jenen Pilgerweg. Mittlerweile ist dieser Holzsteg zu einem beleibten Naherholungs- und Ausflugsziel geworden, lediglich der teilweise sehr nahe liegende Strassendamm stört die ansonsten so schöne Idylle mit zum Teil faszinierenden Aussichten auf den See.
Das Ufergebiet in jenem Bereich des Zürisees besteht vor allem aus grossen Schilf- und Grasflächen, die regelmässig bearbeitet werden, um eine zunehmende Verlandung des Sees einzudämmen. Diese Gebiete stehen unter Naturschutz, da sie von zahlreichen Vogelarten das gesamte Jahr hindurch genutzt werden. Vor allem Wildgänse nutzen diese Flächen als Zwischenstation auf ihren langen Wanderungen, aber auch zahlreiche lokale Vogelarten lassen sich hier entdecken und gut beobachten. Wer mit dem „lieben Federvieh“ nicht so viel am Hut hat, kann von jenem Steg aus wirklich schöne Ansichten vom See und natürlich Rapperswil mit seinem markanten Schloss betrachten – zu jeder Jahreszeit. Aber auch der Blick in das glasklare Wasser bis zum Grund des hier recht flachen Sees zeigt wunderschöne Bilder! Eine kleine warnende Anmerkung sei allerdings angebracht: Insbesondere im Spätherbst und Winter kann es auf dem Holz des Steges recht rutschig zugehen, ziehen Sie sich also geeignetes Schuhwerk an, bevor Sie über jenen Steg wandeln. Von Zürich lässt sich dieser Steg sehr schnell mit Der Bahn erreichen. Entweder, sie fahren bis nach Rapperswil, dann erreichen Sie den Steg, der recht nahe am Bahnhof beginnt, innerhalb von weniger als zehn Minuten, oder aber Sie fahren bis Pfäffikon SZ (Schwyz), dann haben Sie einen etwas längeren, aber sehr leicht zu bewältigenden Fussweg bis nach Hurden vor sich.
