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Obwohl ich schon sehr lange in Zürich lebe, habe ich eine – wenn nicht die – grosse Attraktion jener Stadt und dieses Kantons nur sehr selten „befahren“: Den Zürichsee (so schreiben und sprechen das nur Auswärtige und Google Maps, „Zürisee“ ist die gängige Variante). Ich war immer mal wieder an seinen Ufern, bin oft um ihn herum gefahren, habe ein paar Mal die Fähre zwischen Meilen und Horgen benutzt, aber eine Rundfahrt? Wenn ich mich recht entsinne, habe ich in den fast zwei Jahrzehnten, die ich hier verbracht habe, gerade drei Mal eine solche Fahrt unternommen, den gestrigen Tag eingeschlossen. Man mag mich dafür schmähen, sicherlich sollte man solch eine Fahrt auf diesem eindrücklichen See mal unternommen haben, aber das „Pflichtprogramm-artig“ jährlich mehrfach zu erledigen, halte ich dann doch für ein klein wenig übertrieben – Schönheit dieses Sees und einer solchen Fahrt hin oder her. Gestern aber verband ich jenes Schöne mit dem Nützlichen und schipperte auf der „Limmat“, einem der zahlreichen Linienschiffe, von Zürich nach Rapperswil. Somit absolvierte ich lediglich die Hälfte der insgesamt vier Stunden dauernden Rundfahrt, aber das war und ist auch genug. Unter der Woche und bei herbstlich nasskühlem Wetter war das Schiff auch dankenswerter Weise nicht bummsvoll, wie das an vielen anderen Tagen der Fall sein kann.
Die interessanten Informationen rund um diesen See finden sich hier, aber wer will schon Fakten wälzen, wenn man so gemütlich von einem Ende zum anderen schippern kann? Nahe liegender Weise sind die Schiffe der ZSG („Zürisee Schiffahrtsgesellschaft“) insbesondere in den Sommermonaten stark frequentiert, seit Aufhebung der Corona-Massnahmen ziehen die Fahrgastzahlen wieder an, dennoch ist man noch weit entfernt vom Niveau der Vorjahre. Ich persönlich erachtete das nicht als Nachteil, ich hatte viel Ruhe und Zeit, auf dieser Fahrt so Fotos zu machen, wie ich mir das vorstellte.
Auf den meisten Schiffen herrscht eine „Zweiklassengesellschaft“, gut bedient ist, wer ein GA erster Klasse besitzt. Abgesehen von zwei weiteren Reisenden und einer kleinen Gruppe auf Betriebsausflug ging es in der Teppichetage des Schiffes angenehm ruhig zu, so ruhig, dass die Servicekraft des Restaurants vor lauter Handynutzung fast den Arbeitsauftrag vergass, aber auch in der „Holzklasse“ war es sehr ruhig. Die Preise an Bord sind gepfeffert und entsprechen meiner Meinung nach nicht der zu erwartenden Qualität und Portionsgrösse, die ZSG verdienen sich damit einen happigen „Zustupf“ auf bestenfalls mittlerem Qualitätsniveau. Gut beraten ist, wer an Land etwas weiter abgelegen von einer Landungsstelle den eigenen Hunger stillt, da lassen sich viele Franken sparen.
Was ich einmal mehr als schön an jener Fahrt empfand: Den Blick auf die Gartenanlagen der Häuser, die direkt am Zürisee gelegen sind. Von der umringenden Seestrasse aus lässt sich der jeweilige Anblick nur erahnen, vom Schiff aus aber hat man einen guten Blick darauf, wieviel Geld am Zürisee gehortet wird. Von moderner Design- bis pittoresker Gründerzeit-Architektur ist alles vertreten, viele wunderschöne Garten- und Parkanlagen reihen sich aneinander. Es ist einfach schade, dass es keinen durchgehenden Seewanderweg gibt, er direkt an den Ufern entlang führt, zahlreiche Gemeinden und Eigentümer wehren sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen die Realisierung eines solchen Weges, der allen zugute kommen würde, trotzdem kann ich es bestens nachvollziehen, warum viele Ufer-Anrainer sich den direkten Zugang zum See bewahren wollen…
