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- Messe-Areal
- Kleine Neujahrsstreunerei
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- Basels „Mobiliar“ – Eine Rundfahrt
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- Sportplatz Landhof
- Gartenstadt „Im Vogelsang“

So manch eine Neubau-Architektur vermag durchaus, mich zu begeistern, wenn sie gewisse Gestaltungselemente aufweist, nicht dem Durchschnitt entsprechen oder aber Bilder in meinem Kopf erzeugen, wie man (…ich…) den jeweiligen Raum fotografisch nutzen würde, um die Umgebung mit maximaler Wirkung in eine Fotografie einfliessen zu lassen. Einer dieser Neubauten ist die Messehalle auf der Kleinbasler Stadtseite. Abgesehen von den für viele Messe-Areale typischen weiten Plätzen in und um jenes Messe-Areal herum weist das Hauptgebäude zwei Gestaltungselemente auf, die sich von Anfang an in meine Erinnerung gegraben haben.
Die Aussenseiten des sehr lang gezogenen Bauwerkes wirken je nach Lichteinfall und Blickwinkel wie eine schillernde Schlangenhaut, die sich durch das Strassengewimmel Basels zieht, vielleicht ist diese Fassade in Erinnerung an den im Stadtbild oftmals anzutreffenden Basilisken so gestaltet worden, aber das ist bisher nur eine Vermutung meinerseits. Bereits aus grosser Entfernung kann man sich selbst in jenen Strassenschluchten bewegend dieses einmalige Gebäude erkennen und obwohl das Erscheinungsbild einen maximalen Kontrast zum übrigen Stadtbild bildet, wirkt diese optische Diskrepanz nicht störend – zumindest für meinen Geschmack.
Das andere, weitaus eindrücklichere Element, ist ein riesiges Loch in der grundlegenden Struktur dieses Gebäudes. Dieses Loch „überdeckt“ einen darunter liegenden Platz, der diesen Neubau in zwei Teile teilt. Hier kommt man zu Fuss oder mit dem Tram an, um jenes Bauwerk zu betreten. Dieses Loch, welches wie die Aussenseiten des Gebäudes ebenso mit jener an Schlangenhaut erinnernden Fassade gestaltet ist, hat eine ganz besondere Wirkung. Durch die Gestaltung ist es nur schwer möglich, die wahren Dimensionen jenes Loches zu erfassen, das gesamte Konstrukt wirkt wie ein Übergang zu einer Parallel-Welt auf mich, wie ein riesiger Schlauch, durch welchen man von jenem Platz weg nach oben gesaugt wird. Leider ist dieser Platz mit jenem Loch darüber auch tatsächlich eine recht „zugige“ Angelegenheit, hier fegt so manch ein scharfer Wind hindurch, trotzdem hat dieser Teil des Messe-Areals eine ganz eigene Wirkung, die man so nicht oft in irgendwelchen Städten antreffen kann.
