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Schartenflue – Ruine Dorneck – Goetheanum: GPX | PDF
Länge: 5,76 Kilometer
Höhenunterschied: 464 Meter
(?)
Mehr durch Zufall entdeckte ich beim Abfahren des Gempen-Passes jene so markante Felsstruktur oberhalb des Ortes Gempen im Kanton Solothurn. Aufgrund der Tatsache, dass dort oben ein Aussichtsturm zu sehen war, veranlasste mich dazu, mich über jenen Flecken genauer zu informieren und ihn als mögliches Ausflugsziel im Hinterkopf zu behalten. Aus jenem Ausflug wurde dann doch eine Wanderung, beginnend im Ort Gempen, hinauf zur Schartenflue, dann überwiegend bergab zur Ruine Dorneck, vorbei an jenem eigenartigen Konstrukt mit Namen „Goetheanum“ (mit welchem ich mich vielleicht irgendwann einmal auch noch später befassen werde) bis hinab nach Dornach, 5,67 Kilometer Wanderstrecke, 463 Meter Höhenunterschied überwindend.
Man befindet sich hier in einer beliebten Naherholungs- und Ausflugsregion, entsprechend geht es hier bei gutem Wetter an Wochenenden zu. Das gilt insbesondere für die Schartenflue, selbstverständlich ist dieser Aussichtspunkt oberhalb Dornachs gründlichst touristisch erschlossen – und wird derzeit sogar noch erweitert, modernisiert oder was auch immer. Der Aufstieg zum Aussichtsturm (nicht absolviert) will mit einem Franken (ausschliesslich mit 1-Franken-Münzen) bezahlt sein, aber ob sich das wirklich lohnt, mag dahin gestellt bleiben, die Aussicht von der senkrecht abfallenden Felskante allein ist schon spektakulär genug, von hier kann man bei guten Wetterlagen die omnipräsenten Roche-Türme, sowie den Bruderholz-Wasserturm in Basel gut sehen.
Der Weg führt bergab durch zahlreiche grosse, herrlich kühlende Mischwäler, die immer mal wieder Ausblicke auf die wunderschön geschwungene Jura-Landschaft, sowie das nahe gelegene Frankreich und Deutschland bieten. Früher oder später landet man beim „Restaurant Schlosshof Dornach“, ebenso stark touristisch orientiert und entsprechend dimensioniert. Zwar liegt dieses Restaurant nicht so hoch wie die Schartenflue (immerhin 759 Meter über dem Meeresspiegel), aber auch von hier aus lässt sich eine sehr weit reichende Aussicht geniessen.
Kurz unterhalb jenes Restaurants liegt die Ruine Dorneck, die Überreste einer einstmals sehr stattlichen Burganlage, deren Wurzeln bis in das 11. Jahrhundert zurück reichen. Auch dieser Ort ist beliebt und entsprechend belebt, an sonnigen Tagen ziehen hier viele Rauchschwaden von den um die ganze Ruine herum aufgestellten Grillierplätzen durch die Luft. Dafür hat man auch von dieser Ruine aus zahlreiche schöne Aussichten auf das Umland, kann man die Schartenflue in einiger Entfernung gut ausmachen und auch das ominöse Goetheanum, welches weiter bergab liegt und durch seine eigenartige Konstruktion wie ein Flak-Bunker wirkt. Der Weg führt ziemlich genau auf der Kantosgrenze zu Basel Landschaft an eben jenem Bau und zahlreichen wunderschönen alten Häusern vorbei bis hinab nach Dornach. Von hier fahren Tram der BLT und zahlreiche Buslinien in alle erdenklichen Richtungen, diese Region um die Schartenflue herum lässt sich gut mit dem ÖV erreichen. Die abzulaufenden Wege sind gut ausgeschildert und überwiegend gut begehbar, hier und dort kann der Boden aber nass und rutschig sein, vernünftiges Schuhwerk ist angeraten.
