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Es ist ein kleiner, unscheinbarer See, der hier auf 1235 Metern über dem Meeresspiegel liegt und dennoch hat dieser See nicht nur einige Besonderheiten zu bieten, er ist auch von grosser Bedeutung für die Artenvielfalt und den Naturschutz in der Schweiz. So klein, wie er ist (man hat ihn problemlos in circa 15 Minuten umrundet), so erstaunlich ist er allein schon in Hinsicht auf zwei Aspekte: Er ist über 5000 Jahre alt und trotz seiner geringen Flächenausdehnung stolze 22 Meter tief, aber das macht diesen See noch nicht so wichtig, seit 2001 gehört er zum Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung, es ist aber vor allem das Vorkommen der „Nuphar pumila“, der „Kleinen Teichrose“ oder auch „Zwergseerose“, die diesen See so einzigartig macht. Diese kleine Seerose, die ursprünglich aus dem euro-sibirischen Raum stammt, war in der Schweiz einst weit verbreitet, heute gehört sie zu den stark gefährdeten Arten, lediglich hier am Lac des Joncs, sowie am Kämmenmoosteich (Kanton Zürich) und am Gräppelensee (Kanton Sankt Gallen) kommt sie heute noch vor, die Universität Freiburg sorgt sich – auch mit Hilfe des Lac des Joncs – gesondert um den Erhalt dieser Wasserpflanze. Die vorhandenen zehn Blüten wurden hier von jener Universität ausserhalb ihres normalen Lebensraumes neu angesiedelt, sonst wären sie wohl auch hier durch Bootsbetrieb und Überdüngung durch Landwirtschaft längst verschwunden.
Man darf den See umrunden – ausschliesslich auf dem vorgegebenen Weg und die Pflanzen, sowie den See selbst fotografieren, alles andere (Baden, Pflanzen pflücken und dergleichen) ist nahe liegender und verständlicher Weise strikt untersagt. Der See gehört zum nahe gelegenen Grund der Auberge du Lac des Joncs, deren Areal um einiges grösser ist, als der See selbst. Jenes Restaurant scheint in dieser Region unweit der Gemeinde Châtel-Saint-Denis im Kanton Freiburg recht beliebt zu sein, auch unter der Woche „darf“ man hier viel Volk wahr nehmen, was der Schönheit und Ruhe jenes kleinen Sees zuweilen etwas schadet, aber damit muss man sich wohl arrangieren, ob man nun will oder nicht. Das mag auch ein klein wenig daran liegen, dass eine Bus-Linie bis fast hinauf zu jener Auberge führt, man muss sich nicht mit langen Wanderwegen zu jenem See herum schlagen, aber diese sind sicherlich sehr schön.
An vielen Stellen kann man schöne Aussichten auf jenes Kleinod geniessen. Sollten Sie gerne fotografieren, so empfehle ich Ihnen vor allem, ein gutes Makro mitzunehmen, mit etwas Glück können Sie sogar sehr viele auf dem Wasser herum flitzende „Ruderwanzen“, auch bekannt als „Wasserläufer“ oder wunderschöne kleine Pflanzen und Blumen ablichten, die wohl nur noch hier wachsen. Versäumen Sie es auch nicht, die am Wegesrand aufgestellten Informationstafeln zu studieren! Nehmen Sie sich auch ruhig Zeit, setzen Sie sich auf eine der Bänke, die am Wegesrand aufgestellt wurden, und schauen Sie den wunderschönen Mehlschwalben in ihrem äusserst eleganten Flug dabei zu, wie sie extrem knapp über der Wasseroberfläche Insekten jagen! Ja, ein sehr kleines und leider auch stark gefährdetes Stück Natur – aber ein wunderschönes und allemal sehenswertes, wenn Sie sich in dieser Region der Schweiz aufhalten sollten.
