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Hin und wieder sehe ich bei meinen Wanderungen durch die Bergregionen der Schweiz immer noch Menschen, die entweder schlecht oder vollkommen unvorbereitet umher geistern. Immer wieder wird über Unfälle in Berggebieten berichtet, an der Lernresistenz oder der gnadenlosen Selbstüberschätzung einiger Artgenossen hat das aber nichts geändert. Und wird es wohl auch nie etwas ändern… Ich möchte hier weder den Moralapostel spielen (auch ich gebe unumwunden zu, dass ich so manch eine Situation unterschätzt habe!), noch das Rad neu erfinden und Ratschläge zu diesem Thema wiederholen will, die bereits unzählige Male in unterschiedlichen Publikationen und in verschiedenen Ausführungen zu finden sind. Hier möchte ich Ihnen noch einige kleinere Tipps geben, die aus Erfahrungen meinerseits entstanden sind, aber auch noch den Zugriff auf einige weitere, sehr hilfreiche Informationsquellen geben.
Selbsttest
Durch Zufall stolperte ich über eine Passage auf der Webseite von „Sicher-bergwandern.ch“. Dort kann man einen Selbsttest machen, inwieweit man überhaupt für welche Art von Wanderung in den Schweizer Bergen geeignet ist. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und schummeln Sie nicht, dass kann viel Unglück verhindern! Wenn Ihnen die „Verrenkungen“, die Sie in jenem Test machen sollten (…), peinlich sind: Dafür sind Gardinen und Rollläden da 😉 Auf der gleichen Webseite erhalten Sie auch ein paar sehr gute Tipps grundlegender Natur. Lesen Sie sich diese durch! Sollten Sie in Erwägung ziehen, einige der hier von mir auf meiner Seite beschriebenen Wanderungen zu absolvieren, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre dieser Tipps erst recht. Ich hatte mich über die meisten meiner Wege vorab intensiv informiert und hatte mich bis vor kurzer Zeit noch als einen Menschen gesehen, den in Bezug auf Bergwanderwege nichts mehr so schnell noch überraschen könnte (abgesehen vom Wetter). Mir war zum Beispiel klar, dass der „Lägern-Grat“ mit seiner Kategorisierung als „Bergwanderweg“ (weiss-rot-weisses Balkensymbol) eine fordernde Angelegenheit sein würde, dass aber der „Rochers de Naye“ um ein vielfaches höhere Anforderungen stellen würde – obwohl er in der gleichen Kategorie rangiert – war mir nicht bewusst. Weiterhin empfehle ich Ihnen, sich diese Broschüre zum Thema „Bergwandern“ durchzulesen (gegebenenfalls auch auszudrucken und mitzunehmen), wer noch tiefer in die Materie eintauchen und das Signalisationssystem der Wanderwege der Schweiz besser verstehen möchte, sollte sich das Dokument „Lernwerkstatt“ zu Gemüte führen. Vielleicht haben dann auch Sie noch das eine oder andere Aha!-Erlebnis.
Zusätzliche Tipps
Auch ich habe meine Erfahrungen gesammelt und gebe Ihnen hier nun ein paar Tipps, die auf jenen Erfahrungen aufbauen (und nun einmal nicht in jeder Publikation zu finden sind…).
1.) Apps, die Wanderwege und Bergregionen beschreiben, sind schön und gut, nur bringen sie nichts, wenn der Akku Ihres Gerätes zur Neige geht, kein GPS-Signal empfangen werden kann (das kommt je nach Region durchaus mal vor) und Sie keine Karten lesen können! Wenn Sie kein kundiger Kartenleser sind, suchen Sie sich eine Person, die das kann und nehmen Sie diese Person mit auf die Wanderung. Das hat nebenbei den Vorteil, dass in einem Unglücksfall jene Person vielleicht Hilfe organisieren kann. Alleine da oben herum zu turnen ist oft keine gute Idee. Nehmen Sie einen Zusatzakku für Ihr Gerät mit! Die Dinger wiegen vielleicht ein wenig, aber sind sehr sinnvoll, insbesondere bei langen Wanderungen in Regionen, in welchen Ihr Gerät permanent nach einem GPS-Signal suchen muss. Laden Sie sich nach Möglichkeit Karten auf Ihr Gerät! So sind Sie unabhängig von nicht vorhandenen Netzen und strapazieren Ihren Akku zusätzlich weniger. Spätestens in solchen Situationen aber sollten Sie das Kartenlesen beherrschen! Wenn Sie Apps dieser Art verwenden, sollten Sie diese aber auch beherrschen und richtig verwenden können. Viele Apps zeigen zum Beispiel nur Ihre Position im Gelände, nicht aber die Richtung, in welche Sie schauen. In einer unwegsamen Bergschlucht sind Sie mit solchen Apps schlecht bedient, daher nochmal an dieser Stelle meine Empfehlung für „SchweizMobil„, die meines Erachtens nach beste App für Unternehmungen dieser Art. „Google Maps“ und dergleichen taugen wenig bis nichts in den Bergen. Laden Sie sich gegebenenfalls vor Ihrer Wanderungen PDF-Landkarten, die ich Ihnen hier zur Verfügung stelle, das ist die Akku-schonendste Variante, setzt aber Kartenlesefähigkeit zwingend voraus. Ausgedruckte oder im Handel erworbene Karten (wetterfest im Gepäck verstaut) sind aber immer noch die zuverlässigste Möglichkeit – wenn man sie auch lesen kann.
2.) Viele Menschen düsen da oben in recht flottem Tempo um der Bewegung willen herum. Wenn Sie so wie ich aber ab und an fotografieren oder filmen möchten, tragen Sie sehr wahrscheinlich mehr Gepäck mit sich herum, als jene Kampfwanderer, wie ich sie zu nennen pflege. Da oben machen Wanderstöcke Sinn – sie sind aber nicht gerade selten unhandlich, wenn es ums Fotografieren oder Filmen geht. Es gibt einige Modelle, die man als Stativ verwenden kann, taugen aber meines Erachtens nach bestenfalls nur begrenzt als solche. Ähnlich verhält es sich mit Rucksacksystemen. Dezidierte Wander- und Fotorucksäcke gibt es in Hülle und Fülle, aber nur sehr wenige Kombinationen aus beiden, die Wanderungen der genannten Art auch mitmachen und nicht allzu unhandlich und schwer sind. Zu gegebener Zeit werde ich Ihnen das von mir gewählte System vorstellen, welches sich bereits bewährt hat und mit welchem ich ein durchaus beachtliches Zusatzgewicht teilweise über 15 Kilometer mit mir herum geschleppt habe. Nur so viel vorweg: Überlegen Sie sich gut, was Sie mitnehmen möchten und sparen Sie lieber bei der Kameratechnik, als bei den Dingen, die da oben zwingend notwendig sind. Stellen Sie sich auch die Frage, ob Ihre Kondition für solche Unternehmungen in solchen Fällen immer noch gut genug ist.
Ich werde diese Auflistung sicherlich noch nach und nach erweitern, wenn ich mehr Erfahrungen da oben in den Schweizer Bergen gesammelt habe, vielleicht schauen Sie ab und an hier nach, ob neue Informationen dazu gekommen sind.
