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Neu sind alle hier beschriebenen Wanderungen mit dem entsprechenden Symbol für die Kategorien versehen, welches auch offiziell die Anforderungen bzw. die Gegebenheiten des jeweiligen Weges beschreibt. Mit dieser „optischen Schnellkategorisierung“ können Sie vorab einschätzen, was Sie in Bezug auf Geländebeschaffenheit, Anforderungen an die eigenen Fähigkeiten etc. ppp. auf dem jeweils beschriebenen Weg erwarten wird.
Erklärung der Symbole / Kategorien der Wanderungen
Nachfolgend sind die jeweiligen Anforderungen bzw. Gegebenheiten näher beschrieben, allerdings ist der Raum nach Unten oder Oben offen! Nicht alle Wege mit entsprechendem Symbol sind auch vollkommen gleich in Bezug auf die genannten Aspekte! So oder so: Auf keinem dieser Weg-Typen werden Sie auf Dauer mit Turnschuhen glücklich.

Grundlegend sind Wege dieser Kategorie gut ausgebaut, oftmals breit angelegt – aber auch nicht durchweg, zuweilen sind sie auch uneben. Steile Abschnitte sind über angelegte Stufen, oftmals mit Geländer gesichert, begehbar. Für Menschen mit durchschnittlicher Kondition sind solche Wege allemal geeignet, festes und rutschsicheres Schuhwerk, sowie der Witterung entsprechende Kleidung sind empfohlen.

Weges dieses Typs sind überwiegend uneben, verlaufen oft steil und führen zu grossen Teilen durch unwegsames Gelände. Einige Abschnitte liegen unter freiem Himmel und bieten keinerlei Schutz gegen die Witterung, man ist also manchmal starken Winden, Regen, Schnee etc. ausgesetzt, entsprechend verändert sich der Untergrund. Manche Wege weisen sehr steile Passagen auf, die überwiegend (aber nicht durchgängig…!) mit Seilen und / oder Ketten als Festhaltehilfe ausgestattet sind. Wege dieser Art erfordern gutes Schuhwerk, welches die Gelenke schützt und stützt, eine griffige Sohle aufweist und eine gute Isolation gegen Kälte und Nässe bietet. Wanderer, die diesen Typ von Weg ablaufen wollen, brauchen eine gute Kondition, müssen schwindelfrei sein und die Gefahren von Steinschlag, Wetterumsturz, sowie Rutsch- und Absturzgefahr nicht nur kennen, sondern auch im Griff haben! Gute, der Witterung angepasste Kleidung ist fast schon zwingend, ebenso zusätzliche Kleidung bei sich schnell ändernden Verhältnissen. Wer hier am falschen Ende spart, hat sehr schnell keine Freude mehr am Wandern. Wanderkarten und Navigations-Apps sind eine zusätzliche Empfehlung meinerseits. Bleiben Sie realistisch und schätzen Sie vorab ein, ob Sie einen hier oder anderswo beschriebenen Weg auch wirklich bewältigen können. Informieren Sie sich vorab über Möglichkeiten, um zur Not eine Wanderung abbrechen und einen Weg verkürzen zu können (Stichwort: Alternative Routen)!

Wege dieses Typs („hochalpin“) sind die Steigerung des vorangegangen beschriebenen und für Durchschnittsmenschen schlichtweg nicht geeignet. Zusätzlich zu der unbedingt notwendigen Kleidung können hier Steigeisen, Pickel, Seil und Kompass notwendig werden. Ich selbst habe Wege dieses Typs noch nie betreten, lediglich mal am Rande „beäugt“ und in meine persönliche Kategorie „muss nicht sein“ eingeordnet, da ich für Wege dieser Art schlichtweg nicht fit genug bin und auch nicht vor habe, aus einer Wanderung einen Kraftakt zu machen. Sicherlich werden mir dadurch einige schöne Momente und Ansichten entgehen, aber ich bleibe hier realistisch und halte fest, dass Wege dieses Typs für Menschen, die nicht regelmässig oder gar keinen Sport betreiben, vollkommen ungeeignet sind, abgesehen davon wird auf vielen Wegen die Begleitung durch einen Bergführer empfohlen.

Schneeschuh- und Winterwanderwege sind nahe liegender Weise nur im Winter vorhanden und entsprechend markiert und stellen – offiziell – keine gesonderten Anforderungen. Inoffiziell und aus eigener Erfahrung aber möchte ich anmerken, dass Wege dieser Art durchaus eine gute Kondition und nicht gerade selten vor allem einen guten Orientierungssinn voraus setzen, von der notwendigen Bekleidung mal ganz abgesehen. Wer das Wandern gerade für sich entdeckt hat und im Winter nicht darauf verzichten möchte, dem empfehle ich vor allem das Wandern mit Schneeschuhen. Bleiben Sie aber auch in Bezug auf diesen Typ von Wanderung realistisch und schätzen Sie vorab ein, ob Sie einen hier oder anderswo beschriebenen Weg auch wirklich bewältigen können. Informieren Sie sich vorab über Möglichkeiten, um zur Not eine Wanderung abbrechen und einen Weg verkürzen zu können (Stichwort: Alternative Routen)!
Lesen von GPS-Informationen
Wem diese Symbolik immer noch zu ungenau in Bezug auf das eigene Vermögen ist, der kann mit den hier zu Verfügung gestellten GPS-Informationen vielleicht ein klein wenig mehr anfangen. Einige Apps bieten die Möglichkeit, den Höhenverlauf (oder auch das „Profil“) einer Wanderung abzubilden, so wie im nachfolgenden Screenshot aus „SchweizMobilPlus“ gezeigt:

Die Verlaufslinie zeigt unmissverständlich an, was einen selbst erwartet, egal, ob bergauf oder bergab. Lesen Sie solche Diagramme gründlich, bevor Sie insbesondere als Anfänger auf diesem Gebiet sich an eine Wanderung wagen, die mehr als drei oder fünf Kilometer Länge aufweist. In den Bergen zu wandern fordert den Körper vollkommen anders, als eine gleich lange Wanderung zum Beispiel an den Ufern des Züri-Sees oder dergleichen.
Allgemeine Anmerkungen zu Dauer und Schnelligkeit
Auf am Wegesrand aufgestellten Tafeln und in Diagrammen, wie dem vorab gezeigten, kann man immer wieder Angaben zur Dauer eines Weges finden. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass solche Angaben bestenfalls als „relativ“ zu betrachten sind. Wenn ich auf einem Bergwanderweg (zweites beschriebenes Symbol oben) solche Angaben finde, dann rechne ich für mich selbst meistens eine bis eineinhalb Stunden dazu. Warum? Einerseits bin ich kein Kampfwanderer, ich laufe nicht um des Laufens willen. Zweitens bin ich nicht mehr der jüngste und auch nicht mehr der gelenkigste, ich gehe die Sache mit Vorsicht an. Drittens mache ich immer wieder Pausen um mich auszuruhen, zu filmen oder zu fotografieren. Viertens erachte ich mich selbst nicht als einen schnellen, sondern als einen ausdauernden Läufer, weswegen ich mit eher langen Wegen, die nicht absurd steil bergauf oder bergab gehen, weniger Mühe habe, als mit kurzen Wegen, wo es zuweilen so richtig zur Sache gehen kann. Fünftens trage ich nicht nur notwendiges Zeug mit mir herum, sondern auch Technik, allein schon aus diesem Grunde teile ich mir meine eigenen Ressourcen anders ein, als viele andere Menschen, die irgendwo da oben herum rennen. Da ich meistens länger brauche, als auf solchen Tafeln und in solchen Diagrammen angegeben, stehe ich auch an einem Wandertag entsprechend früh auf. Ich habe keine Lust darauf, irgendwo da oben in Dunkelheit herum zu irren. Das ist alles andere als empfehlenswert. Betrachten Sie solche Angaben als ungefähren Orientierungswert…
