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Admont ist eine für die Region typische Ortschaft, eine Art Strassendorf, wo man an dem einen Ende hinein und an dem anderen Ende wieder hinaus fährt – möchte man auf den ersten Blick glauben. Dabei ist Admont die älteste Ansiedlung in der Steiermark, die erstmals 859 urkundlich erwähnt wird und slawische Gründungswurzeln hat. 1074 wurde hier das Benediktiner-Stift Admont gegründet, bis zum heutigen Tage grösster Arbeitgeber nicht nur im Ort selbst, sondern auch in der Region. Admont ist aber auch Sitz der „Gesäuse CoWorking“ Dachorganisation, die die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden und an dem Projekt beteiligten Organisationen und Personen verwaltet, dementsprechend findet sich auch hier ein grosszügig angelegtes Informationszentrum zum Nationalpark Gesäuse.
Den grössten wirtschaftlichen Aufschwung erlebte Admont mit Erwachen des alpinen Tourismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts und noch heute ist es der Tourismus, der eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Gemeindekassen darstellt – mit den entsprechenden Begleiterscheinungen. Während der Hauptsaison geht es hier wohl hoch her, aber in der Randsaison ist nur sehr wenig los, so wenig, dass viele kleine, teilweise altansässige Geschäfte dicht machen. Sein einigen Jahren ist die Bevölkerungszahl Admonts rückläufig, Ziel der Abwanderung sind nahe liegender Weise die grösseren Städte in Österreich.
Ganze zwei Kebab-Läden stehen kaum 50 Meter voneinander entfernt an der Hauptstrasse. Natürlich gibt es da nicht nur Kebab, sondern auch Pizza und verschiedene Asia-Gerichte zu geringen Preisen. Auch das ist meiner Meinung nach ein Hinweis auf die wirtschaftliche Situation in Admont.
Dennoch regt sich hier etwas, was ich persönlich ausgesprochen gut finde und als sehr wichtig für die zukünftige Entwicklung solcher Ortschaften erachte – wenn es nicht allzu „konservativ“ daher kommt. „kaufdahoam.at“ hat hier in Admont vor nicht allzu langer Zeit eine Filiale eröffnet. In diesem Geschäft werden Produkte aus Österreich angeboten. Nein, nicht jene vermeintlich „typischen“ Symbole einer Nation wie zum Beispiel „Edelweisshemd“ und dergleichen, sondern Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs, Nahrungsmittel, Hausmittel und dergleichen. Zugegeben: Das Preisniveau ist entsprechend, aber es lohnt sich! Einige Produkte kannte ich noch von einem Schulklassenbesuch vor einigen Jahrzehnten (damals aber in einer ganz anderen Region Österreichs). Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Filiale über Wasser hält, es würde Admont einen schönen zusätzlichen Glanz verleihen. Jetzt in der Nebensaison wirkt Admont verschlafen. Wären da nicht einige Veranstaltungen von „Red Bull“ (die ich persönlich meide wie die Pest), dann müsste man die Einwohner im Ortsbild derzeit wohl suchen.
Hauptanziehungspunkt von Admont aber ist und bleibt das Benediktinerstift. In diesem Stift werden viele Geschäfte betrieben, über die sich der Orden der Benediktiner finanziert: Weinanbau, Apotheke, der obligatorische Shop, ein Restaurant, Rosenzucht und Blumenverkauf, ein Gymnasium und natürlich die Bibliothek, welche lange Zeit als das „achte Weltwunder“ bezeichnet wurde und als einzige Einrichtung des Stiftes einen Grossbrand in Admont überlebte. Zusätzlich werden einige Kleinmuseen unterhalten und natürlich Gläubige aus aller Welt versorgt. Von den Museen und der Bibliothek haben wir uns nichts zu Gemüte geführt, zu gross erschien uns der Andrang an jenem verregneten Tag, dennoch haben wir ein paar schöne Bilder aus dem Stift mitgenommen.
