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Der Jurassica Jardin Botanique ist ein kleines Juwel unter den Gärten, die ich bisher zu sehen bekommen habe! Es ist kein Schau- oder Landschaftsgarten, sondern ein botanischer Garten, der sich in erster Linie dem Erhalt und der Dokumentation der im Jura ansässigen Pflanzenarten verschrieben hat – und er ist einer der ältesten in der Schweiz! Eigentlich wollten wir uns Porrentruy genauer anschauen, diese kleine, wunderschöne Ortschaft im Kanton Jura. Dort liefen aber gerade Vorbereitungen zu einem offensichtlich für diese Region sehr wichtigem Volksfest, die gesamte Altstadt war zur Party-Meile umgebaut worden. So landeten wir in jenem botanischen Garten, der uns für so manch einen zuvor im Ortsbild eingefangenen Eindruck nicht nur entschädigte, sondern sogar begeisterte. Das ist das Schöne an diesem Land: Es gibt auf kleinem Raum derart viele sehenswerte und interessante Dinge, dass man oftmals vollkommen spontan Pläne ändern und dabei viele neue Dinge entdecken kann!
1795 ordnete Frankreichs Regierung an, dass in Porrentruy, welches im Zuge der Französischen Revolution zusammen mit weiteren Gebieten dem Staat Frankreich zugeordnet wurde, ein botanischer Garten gegründet werden sollte, jedoch wurde der Unterhalt und die Pflege jenes Gartens 1803 bereits wieder aufgegeben. Erst 1833, nachdem das heutige Gebiet des Kantons Jura 1815 im Wiener Kongress der Schweiz als Ersatz für verloren gegangene Gebiete in der Waadt zugesprochen wurde, reaktivierte Jules Thurmann, ein Geologe und Botaniker, zu dessen Gedenken auch eine Bronzebüste im Garten aufgestellt wurde, das Areal des heutigen botanischen Gartens zu wissenschaftlichen Zwecken. 2012 wurde eine auf seinen Namen lautende Stiftung gegründet, die diesen Garten, das örtliche Naturkundemuseum und einige andere Dinge in Porentruy unter dem Sammelnamen „Jurassica“ vereinen. Zwar dient dieses Meuseumskonstrukt vorwiegend der historischen Information, gleichzeitig aber erhofft man sich hier aber auch mehr touristische Aufmerksamkeit für den strukturschwachen und vergleichsweise armen Kanton Jura – ich hoffe nur, dass es in ferner Zukunft nicht solche Auswüchse geben wird, wie beispielsweise in der Innerschweiz… Besonders bekannt ist dieser Garten unter den Freunden der Schwertlilie, von der hier gesamthaft 180 Arten gehegt und gepflegt werden, hauptsächlich aber sind hier alle Arten von Pflanzen zu finden, die im Schweizer Jura-Gebirge vorkommen (und natürlich noch einige andere, hier sonst nicht ansässige). Im Jurassica Jardin Botanique gibt es viele Möglichkeiten zum Verweilen, aber auch zahlreiche Informationstafeln, die über die Geschichte des Gartens, die in ihm gehegten Pflanzen und natürlich auch über einige Personen, die den Jurassica Jardin Botanique zu dem gemacht haben, was er jetzt ist, Auskunft geben. Natürlich ist dieser Garten auch in dem wunderschönen „Gartenführer Schweiz“ beschrieben, den ich Ihnen hiermit erneut wärmstens empfehlen möchte.
Nun war ich anfänglich darauf aus, den Ort Porrentruy (ehemals Deutsch: Pruntrut) näher zu erkunden, entsprechend war ich mit reduzierter Technik angereist und hatte leider nicht mein Makro-Objektiv mitgenommen, welches für die Fotografie dieser blühenden Wunderwerke der Natur allemal besser geeignet gewesen wäre, als mein heiss geliebtes Weitwinkel-Objektiv. Dankenswerter Weise aber hatte Karmela, die mich auf (nahezu) allen meinen Wegen begleitet, ihr fantastisches Makro-Objektiv mitgenommen und ein paar Blüten fotografiert. Bereits zuvor habe ich ihr immer mal wieder vorgeschlagen, ein paar ihrer Bilder hier zu zeigen, es wäre doch schade, wenn diese auf ihrer Festplatte ungesehen versauern würden. Somit ist dieser Beitrag auch eine kleine Premiere: Sie hat mir eine kleine Auswahl der von ihr im Jurassica Jardin Botanique gemachten Bilder zur Verfügung gestellt! Vielleicht ist das der Anfang für uns, nicht nur gemeinsam herum zu streunen und zu entdecken, sondern auch unser beider Blick auf unsere Umwelt zusammen zu publizieren. Vielleicht aber wird sie auch irgendwann einmal eine eigene Webseite haben, was ich sehr schön finden würde, sie hat ein gutes Auge – und vor allem die Geduld, diese kleinen Blütenwunderwerke abzulichten! Also, hier sind ein paar ihrer Sichtweisen aus jenem so schönen botanischen Garten in Porrentruy:
