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Wer mit dem Zug oder dem Auto von wo auch immer her in der Schweiz nach Basel reist, kann sich nicht dem entziehen, was man wohl in der Umgebung von nahezu jedem Bahnhof und jeder Autobahn auf dieser Welt sehen kann: Graffities. Die Streckenführung der Bahngleise und Fernstrassen nach Basel macht es unmöglich, dieser künstlerischen Stadt-(Sub-)Kultur auszuweichen, Basel begrüsst alle Ankömmlinge mit diesen zum Teil ausgesprochen hochwertigen Kunstwerken – aber auch mit jeder Menge Müll, ob man das nun will oder nicht. In diesem Punkt unterscheidet sich Basel sehr von der Stadt, die sich selbst gerne als Nabel der Schweiz erachtet. Ja, auch in Zürich kann man Graffities an den unmöglichsten Stellen entdecken, wenn man langsam mit dem Zug in den Hauptbahnhof rumpelt – aber es sind weitaus weniger und für meine Begriffswelt auch weitaus weniger sehenswerte, als man sie in Basel vorfindet. Ein Abschnitt, der für die Sprayer-Szene von besonderer Bedeutung zu sein scheint, ist das „Hexenweglein“, in Kunst- oder meinetwegen auch Fachkreisen oft „Basel Line“ oder schlicht „Line“ genannt.
Das Hexenweglein deckt nur einen kleinen Teil der „Kunstmeile“ Basel Line ab, die sich in voller Länge vom Bahnhof SBB bis zur Schwarzwaldbrücke am östlichen Stadtrand erstreckt. Es sind die üblichen Flächen, die mit Graffities übermalt werden: Brückenunterführungen, Fussgängertunnel, Schaltkästen, Fassaden von Nutzbauten und dergleichen. Seit Beginn der 80er Jahre tauchen in diesem Gebiet immer mehr und vor allem immer wieder neue Kunstwerke auf. Es wird eingefleischte Basel-Fans und Lokal-Patrioten wahrscheinlich ziemlich stören, dass das erste Wandbild, bestehend aus der kryptisch anmutenden Aussage „ART CRUNC ZOFF IN PERIOD PANZERISMUS“ , seinerzeit ausgerechnet von einem Zürcher Sprayer mit dem Künstlernamen „Gen U One“ erstellt, den Anfang zu dieser Ausdrucksform zwischen Kunst, Vandalismus und Protest machte, die sich bis zum heutigen Tage irgendwo zwischen Duldung und Illegalität bewegt.
Wenn Sie einen Blick auf diese Ausdrucksform im Stadtbild werfen wollen, so empfehle ich Ihnen von der Haltestelle „Karl Barth-Platz“ der Tram-Linie 14 der BVB aus stadteinwärts in Richtung Bahnhof SBB zu laufen, das ist die wohl schonendste Art, in jene Subkultur einzutauchen. Sie werden bald bemerken, dass Sie sich dem Kernstück Hexenweglein nähern, immer mehr Graffities tauchen in der ansonsten recht grünen Umgebung des Gellert-Quartiers auf. Achten Sie auf den Beginn der Velo-Route unter der Autobahnbrücke, hier beginnt das eigentliche Hexenweglein. Wenn Sie diese Unterführung entlang laufen, so denken Sie in Ihrem eigenen Interesse daran, dass es sich nicht um eine Fussgänger-Unterführung handelt! Zwar ist Fussgängern die Nutzung nicht dezidiert verboten, aber die Signalisation in diesem Abschnitt der Basel Line richtet sich ausschliesslich an die Velo-Fahrer. Und dessen sind sich die recht bewusst…
