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Zugegeben: Was ich Ihnen in diesem Artikel empfehlen möchte, braucht man absolut nicht zwingend, um eine Reise, eine Wanderung oder eine einfache Streunerei bewältigen zu können. Aber aufgrund einiger Erfahrungen kann Ihnen das, was ich Ihnen hiermit empfehle, vor allem eine Rückreise im Zug deutlich angenehmer gestalten. Hauptbestandteil dieser Empfehlung ist ein Musiktitel der in Manchester residierenden Band mit Namen „Marconi Union„. Im Jahr 2011 veröffentlichte jene Band einen Titel mit dem Namen „Weightless„. Im Rahmen einer Studie des Sussex Innovation Centre wurde heraus gefunden, dass dieser Titel in der Lage wäre, die Ängstlichkeit von Menschen innerhalb kürzester Zeit um 65 Prozent zu senken, womit dieser Titel um 11 Prozent besser als jeder andere bis zum heutigen Datum publizierter Musiktitel in der Lage wäre, Menschen in einen Entspannungszustand zu versetzen. Ganz ehrlich: Ich habe nicht die geringste Ahnung, welchen Massstab jenes Zentrum seinerzeit überhaupt angewendet hat, geschweige denn, wie „repräsentativ“ eine Studie dieser Art überhaupt sein kann. Seinerzeit stolperte ich durch blanken Zufall über das offizielle Musikvideo zu jenem Titel, als ich mich über die Verwendung von Drohnen schlau machte und erst hinterher erfuhr ich von jener Studie. Aber als ich jenem Titel lauschte, empfand auch ich eine sehr entspannende Wirkung. Obwohl ich in Besitz einer sehr grossen Musiksammlung mit sehr vielen zum Teil zutiefst entspannend wirkenden Titeln bin. Ich kann mich noch gut an den Abend dieser Entdeckung erinnern: Mehrfach spielte ich jenen Titel immer wieder hintereinander ab. In den Tagen darauf versuchte ich, eine legale Bezugsquelle zu finden. Es sollte eine Weile dauern, bis ich sie fand, aber seither begleitet mich jener Titel auf nahezu jede Streunerei. „Weightless“ dudelt noch recht oft durch meinen Kopf, wenn ich mich mit einem Zug der SBB von A nach B bewege, die Musik passt für meine Begriffswelt hervorragend zu den Bildern, die an den Zugfenstern vorbei rauschen! Sollten Sie eine längere Zugreise vor sich haben (oder aber auch nur mit der Deutschen Bundesbahn wo auch immer unterwegs sein oder gerade still stehen…), so gibt es noch eine andere Version dieses Titels, die ganze zehn Stunden (!) dauert. So oder so: Ohne Kopfhörer mit aktiver Umgebungsgeräuschunterdrückung besteige ich keinen Zug, ich kann je älter ich werde jenes zum Teil rücksichtslos laut vorgetragene und meistens recht sinnentleerte Gewäsch so manch eines Artgenossen einfach nicht mehr ertragen. Ganz zu schweigen von jenem elendigen Geknister der Verpackung des Frühstück-Ersatzes, welches solche Artgenossen vor allem im Zug anstatt zuhause zu sich zu nehmen pflegen…
Wie das mit Zugreisen nun einmal so ist: Irgendwann hat man bestimmte Streckenabschnitte einfach gesehen, die Bilder wiederholen sich. In solchen Fällen begleitet mich noch ein weiteres Utensil, welches ich Ihnen wärmstens empfehlen möchte – auch wenn dieses nichts mit Musik zu tun hat und auch nicht ganz billig ist. Dafür aber ausgesprochen hochwertig und meines Erachtens allemal seinen Preis wert. Ich habe diesem Ding einen Spitznamen verliehen: „Nappy“. Mit diesem Ding kann ich ganz wunderbar einen gediegenen Nap im Zug abhalten (Anmerkung: „Nap“ ist die englische Bezeichnung für „Schläfchen“, ein kurzes Nickerchen). Nappy hat auf mich eine ähnlich umgehend entspannende Wirkung, wie Weightless. Einmal um den Hals gelegt, dauert es bei mir nicht lange, bis ich in einen kurzen, aber zum Teil recht tiefen Schlaf falle. Dank der Konstruktion jener Halskrause habe ich erfreulicher Weise keine Nackenschmerzen, wenn ich an welchem Zielbahnhof auch immer ankomme. Nappy können Sie an den grösseren Bahnhöfen der Schweiz im jeweiligen SBB-Kundenzentrum, oder aber online erwerben und sich zusenden lassen. Auch Nappy begleitet mich inzwischen auf jede noch so kurze ÖV-Fahrt. Ich habe Nappy nicht immer benutzt, aber ich habe es so manches Mal bereut, wenn ich dieses Ding vorher zuhause liegen gelassen habe.
