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Ja, die Schweiz ist ein in Bezug auf viele Dinge teures Land. Wer hier irgendwo auf einem Niveau jenseits von McDonalds, Döner und Konsorten zu dinnieren gedenkt, sollte ein entsprechend situiertes Portemonnaie mit sich führen. Dass das auch ein klein wenig anders gehen kann, zeigt die Auberge de l’Union in Arzier, genauer: Arzier-le-Muids, einer kleinen, nicht sonderlich sehenswerten, aber für diese Region typische Ortschaft, ziemlich genau in der Mitte einer gedachten Strecke zwischen den Ufern den Genfer Sees und der Grenze zu Frankreich gelegen. In jenem Arzier verbrachten wir drei freie Tage, bestens beherrbergt in dem sehr empfehlenswerten Bed and Breakfast mit Namen „La Clemonie„. Wir hätten auch in jener Auberge Unterkunft für unsere freien Tage finden können, aber einerseits ist diese deutlich teurer als das Bed and Breakfast La Clemonie und andererseits war die Auberge zur Zeit unseres Besuches angeblich ausgebucht. Am Tage unserer Ankunft waren wir einfach zu müde, um von Arzier wieder runter nach Nyon an Ufern des Genfer Sees zu fahren und dort nach einem Restaurant zu suchen. Also probierten wir kurzerhand diese Auberge aus – auch wenn wir mit „gehobenen“ Kosten rechneten. In grösseren Abständen muss man einfach mal der eigenen Seele etwas Gutes tun und über solche Begleitumstände hinweg schauen. Aber wir sollten recht angenehm überrascht werden!
Die Auberge de l’Union scheint irritierender Weise zwei Webseiten zu haben, jedoch scheint die eine irgendwie nicht fertig zu sein, sie liefert keinerlei Funktionen, die andere ist nicht viel besser, liefert aber wenigstens grundlegende Informationen (Route de Saint-Cergue 9, 1273 Arzier-Le-Muids, info@aubergelunionarzier.ch, +41 022 366 55 54). Wer eine Unterkunft dort suchen sollte, muss Plattformen wie „Booking.com„, „Google“ und dergleichen bemühen oder direkt anrufen, ein Buchungssystem gibt es auf der zweiten Webseite jedenfalls nicht. Worin jene „Zweigleisigkeit“ begründet sein mag, lässt sich nur vermuten, sehr wahrscheinlich hat erst vor kurzer Zeit entweder der Besitzer oder aber die Bewirtschaftung gewechselt (weswegen man auch eindringlich darum gebeten wird, im Netz der Netze eine entsprechende Bewertung zu hinterlassen). Nichts desto trotz durften wir eine sehr schöne Erinnerung an jenen Abend mitnehmen. Die Auberge setzt auf saisonale Angebote und selbstverständlich weitestgehend auch auf regionale Produktion und Herkunft – soweit machbar. Angeblich ist sie vor allem für ihr Entrecôte bekannt, wir haben es uns aber mit einer kleinen Käse-Platte und einem Fondue moitié-moitié, sowie einigen Getränken gut gehen lassen. Um es kurz zu machen: Wir wurden satt, haben es in vollen Zügen genossen, was uns sehr geschmackvoll in schönem Ambiente vorgesetzt wurde und wir wurden trotz sprachlicher Hürden ausgesprochen freundlich bedient! Und das alles zu einem Preis, für den man in Städten wie Zürich, Bern, Basel oder Luzern bestenfalls die Hälfte oder nur ein Drittel von der Menge an Speisen und Getränke erhalten würde, die wir hier mit Blick auf den Genfer See zu uns genommen hatten. Und natürlich bin ich der Bitte um eine Rezension im Netz der Netze nachgekommen, so angenehm überrascht und letztlich auch überzeugt waren wir von unserer Entscheidung, hier ein Abendessen zu geniessen. Einen Besuch in der Auberge de l’Union möchten wir Ihnen jedenfalls sehr empfehlen, wenn Sie in dieser Region der Schweiz unterwegs sein sollten! An dieser Stelle aber noch ein gesonderter Hinweis, sollten Sie gedenken, Arzier mit dem ÖV anzusteuern. Nyon am Genfer See ist problemlos mit den SBB zu erreichen, nach Arzier verkehren die Züge der „NStCM„, deren Endbahnhof in Nyon unmittelbar neben dem Bahnhof der SBB liegt. Um in Arzier auszusteigen, muss man im Zug entsprechend früh genug den Türknopf drücken, gleiches gilt für den Rückweg. Am Bahnhof von Arzier muss ebenfalls früh genug ein entsprechender Knopf gedrückt werden, damit der jeweilige Zug der NStCM auch wirklich anhält. Trödeln ist nicht empfohlen! Lesen Sie den Fahrplan und seien Sie früh genug am Bahnhof!
