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Mit seinen bunten und alten Häusern ist der Nyhaven („neuer Hafen“) neben der „kleinen Meerjungfrau“ wohl der bekannteste Touristenmagnet und die Ausgehmeile von København schlechthin. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der Bau dieses Hafens begonnen, um den ehemaligen Marktplatz von København, den Kongens Nytorv, besser und schneller mit Waren versorgen zu können. Man mag das beim Anblick der Menschenmassen, die sich in dieser Region bewegen, kaum vermuten, aber der Nyhavn erlangte nie besondere Bedeutung, da er von Anfang an zu klein dimensioniert war und zu wenig Wassertiefe für grössere Schiffe bot. Mit dem Niedergang der Handels- und Transportaktivitäten verlor der Hafen im Laufe der Jahrhunderte nicht nur zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung, sondern auch an Attraktivität für Bevölkerung und Touristen. In den späten 50er Jahren entstand hier die weltbekannte dänische Variante des Dixieland-Jazz, „Papa Bue’s Viking Jazzband“ feierte hier erste Erfolge, dennoch war der Verfall von Nyhavn nicht mehr aufzuhalten.
Erst in den 80er Jahren wurde Nyhavn wieder belebt, Parkplätze beseitigt und eine Fussgängerzone angelegt, die meisten alten Hafenkneipen mit teilweise fragwürdigem Ruf wurden in noble und teure Restaurants umgebaut. Der Grossteil der alten Schiffe, die im Hafenbecken vor Anker liegen, erfüllen keine Aktivaufgaben mehr, sie wurden hier platziert, um das Ambiente des alten Hafens zu revitalisieren. Diese schönen alten Schiffe werden von Vereinen und Privatunternehmen gehegt und gepflegt. So schön der Nyhavn auch ist: Hier muss man sich mit den Begleiterscheinungen des Massentourismus arrangieren. Man zahlt in den meisten Restaurants vergleichsweise hohe Preise und es ist alles andere als einfach, das eine oder andere Bildmotiv mit der Kamera angemessen einzufangen. Wer nicht übermässig viel Geld ausgeben möchte, kann sich an einem der Budenwagen einen Hot Dog zu Gemüte führen, die gemessen an anderen Imbissen und Snacks sehr reichhaltig belegt sind. Kleiner Tipp: Wenn Sie in den Abendstunden hier unterwegs sein sollten, gehen Sie ruhig mal bis zum Ende des Nyhavns und biegen Sie dann in Richtung „Ofelia Plads“ am Kvæsthusgraven ab. Hier geht es nicht nur weitaus ruhiger zu, hier kann man vor allem im Schatten des königlichen Schauspielhauses und mit Blick auf die Oper auf der anderen Seite ein klein wenig die unglaublichen Weiten von Küstenregionen, sehr moderner Architektur, sowie zuweilen auch begehbarer Kunstwerke erleben.
