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Das 1817 von Augustin-Pyramus de Candolle gegründete Conservatoire et Jardin botaniques Genève ist mit 28 Hektar Fläche der grösste botanische Garten der Schweiz. Ursprünglich befand sich dieser Garten in der Nähe der Altstadt von Genf, bis er 1904 an seinen jetzigen Standort verlegt und nach und nach auf die heutige Fläche ausgeweitet wurde. Zum Zweck der Erholung steht das Conservatoire den Besuchern von Genf und der Stadtbevölkerung kostenlos zur Verfügung, dennoch wird hier aktiv auf den Gebieten der Molekular-Biologie, DNA-Sequenzierung, Satellitenfernerkundung und anderen geforscht. Besonders sehenswertes Kernstück jenes Konservatoriums ist der Bereich des „Alpengartens“, in welchem über 3500 Pflanzenarten aus verschiedenen Gebirgsregionen der Welt betrachtet werden können. Dieser Teil des Gartens ist ausgesprochen schön gestaltet! Auf verschlungenen Wegen bereist man die Welt in einer Art Mikro-Schauglas und kann sich insbesondere jetzt im Frühling an vielen wunderschönen Blüten erfreuen, überall schnarzt, zirpt und tirilliert es! Hier und dort finden sich schön positionierte Sitzgelegenheiten, von denen aus man das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf in Ruhe geniessen und erleben darf!
Es gibt in dem Conservatoire zahlreiche Punkte, wo man die Vielfalt der Natur entdecken und auf sich wirken lassen kann, das Angebot ist nahezu unüberschaubar und sehr wahrscheinlich müsste man hier sehr viel mehr Zeit verbringen, um dieses Angebot wenigstens halbwegs zu erfassen. Wenn man nicht in Genf oder den angrenzenden Kantonen lebt, muss man einiges an Zeit für die Anreise einplanen. Von Basel aus braucht man mit der SBB immerhin drei Stunden, mit dem eigenen Fahrzeug wahrscheinlich noch länger. Dafür ist das Conservatoire recht zentral gelegen, vom Hauptbahnhof aus kann man wahlweise einige wenige Stationen mit Bus oder Tram zum Garten gelangen oder aber man läuft in etwa 40 Minuten vorzugsweise an den Ufern des Genfer Sees entlang. Weite Teile (aber nicht alle) des Gartens sind behindertengerecht angelegt, Parkplätze in unmittelbarer Umgebung stehen nur sehr wenige zur Verfügung. Wir haben uns einmal mehr mit Bahn und Tram chauffieren lassen und konnten so entspannt auf Entdeckungstour durch dieses Pflanzenparadies gehen, welches selbstverständlich auch in dem von uns sehr geschätzten „Gartenführer Schweiz“ näher beschrieben ist. Dennoch hätten wir durchaus noch ein paar Stunden mehr hier verbringen können, so viel Glück hatten wir auch mit dem Wetter.
Wir haben nicht alle Ecken des Conservatoire aufgesucht, den 1908 und 1811 erbauten Gewächshäusern haben wir zum Beispiel keinen Besuch abgestattet, dafür aber dem neueren, entfernt an einen Sakralbau erinnernden Treibhaus, in welchem vorwiegend Pflanzen aus gemässigten Zonen der Erde versammelt sind. Ein besonderes „Highlight“ jenes Hauses besteht in der Tatsache, dass man über eine Treppe auf 8 Meter hinauf steigen und in einem Rundkurs auf das Blätterwerk hinab schauen kann. Das sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man diesem Garten einen Besuch abstattet. Wir haben auch nicht dem recht ansprechenden Restaurant oder dem Shop einen Besuch abgestattet, zu sehr waren wir damit beschäftigt, die im Conservatoire versammelte Natur im Bild festzuhalten. Wie bereits empfohlen haben wir uns im Anschuss zum Besuch des Conservatoire zu Fuss auf den Rückweg gemacht und sind hierfür am See-Ufer entlang gelaufen, an welchem sich ebenso zahlreiche Plätze zum Verweilen finden. Je mehr man sich aber dem Kern von Genf nähert, umso dürftiger gestaltet sich das Grün in dieser Stadt, hier gibt es nur wenig kühlenden Schatten von Bäumen. Zu dem Conservatoire sei noch eine Anmerkung hinterlassen: Informationstafeln sind fast ausnahmslos in Französisch gehalten, nur ab und an finden sich ein paar Wegweiser auch in englischer Sprache. Man kann sich Informationen auch über QR-Codes, die an vielen Tafeln angebracht sind, holen, allerdings stehen auch hier lediglich Französisch und Englisch zur Verfügung, Deutsch ist auf dem gesamten Areal nicht vorhanden.
Hier können sie ein paar Video-Eindrücke von unserem Besuch im Conservatoire am 8.4.2025 in Augenschein nehmen:
