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Der Chafour überwindet die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Frankreich, aus verschiedenen Gründen beschreibe ich hier nur das Teilstück, welches auf Grund und Boden der Schweiz verläuft. Auf der Passhöhe bei 858 Metern über dem Meeresspiegel verläuft die Grenze, mit knapp 11 Kilometern ist der Chafour einer der längeren Pässe in dieser Region, aber auch nicht einer der Strassen, die man unbedingt befahren haben sollte, dafür hat dieser Pass zu wenig Fahrspass und auch zu wenig schöne Aussichten und Verweilmöglichkeiten zu bieten. Man muss auf bestimmten Abschnitten die Fahrbahn gut im Auge haben, hier und dort liegen gediegene Steinbrocken auf der Strasse, einige Abschnitte sind durch Kuh-Gitter in der Fahrbahn vom Rest der Strasse abgetrennt. Für Rennmaschinen ist dieser Pass nicht geeignet, er erinnert über weite Passagen hinweg an eine Landwirtschaftsstrasse, die je nach Gegebenheiten mehr oder minder auch stark mit Kuh-Dung belegt ist. Gehen Sie es langsam an, dann machen Sie auf diesem Pass nicht falsch.
Auf diesem Pass kann man selbst an heissen Sommertagen zu spüren bekommen, wie windig es hier oben im Schweizer Jura zugehen kann. Einige Abschnitte jenes Passes sind sehr windig! Die Fahrbahn bietet vergleichsweise wenig Platz, um solche natürlichen Begleiterscheinungen angemessen kompensieren zu können. In Chafour, dem winzig anmutenden Grenzort zwischen Frankreich und der Schweiz angekommen, treffen Sie auch auf das einzige „Highlight“: Hier endet einer der Wanderwege, der sich mit der Schmuggelei an den Ufern des Flusses Doubs befasst. Die dreissig Kilometer, in welchen jener Fluss die Landesgrenze bildet, ist offensichtlich bis zum heutigen Tage immer noch bei fragwürdigen Existenzen beliebt…
