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In der Schweiz werden oft Umfragen zu unterschiedlichen Themen durchgeführt. Ein paar Themen tauchen aber immer wieder auf, so auch die Frage, ob es noch zeitgemäss und vertretbar sei, am Vorabend zum Nationalfeiertag der Schweiz am 1. August eines jeweiligen Jahres Feuerwerk abbrennen zu dürfen, zu wollen oder auch zu müssen. Mittlerweile zeigen solche Umfragen zunehmend eine Tendenz zum „Nein“ auf. Aber die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn in einer oftmals gleichzeitig statt findenden Umfrage die Mehrzahl der Befragten attestiert, dass Feuerwerk zum 1. August einfach dazu gehört. Obwohl die – noch – statt findenden Feuerwerke keinerlei Bezug zu irgendwelchen vermeintlich typisch Schweizerischen Traditionen haben. Auch wenn gewisse „Forschungsergebnisse“ annehmen, dass die Ursprünge des Abbrennens von Feuerwerk am Vorabend zum Nationalfeiertag aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwo im Jahr 1907 angesiedelt sind, so sind solche Ergebnisse immer mit etwas Abstand zu betrachten, als gesichert gilt aber, dass diese Feuerwerke nichts (wirklich absolut gar nichts!) mit den so genannten Höhenfeuern zu tun haben, die landesweit im gleichen Zeitraum entfacht werden.
Ein klein wenig sind wir in dieser Frage gespalten. Einerseits mögen wir Feuerwerk. Je nach Umgebung ist es ein schön anzuschauendes Ding. Andererseits aber sind auch wir gegen das Abbrennen von privatem Feuerwerk, insbesondere aus Rücksicht auf Tiere. Würde es nach uns gehen, so würden landesweit ein paar grosse Feuerwerke reichen, Verkauf und Entzünden von Privatfeuerwerk sollte aber unserer Meinung nach abgeschafft werden – auch wenn das ein einträglicher Industriezweig sein mag. Am Feuerwerk in Basel konnten wir in jener Nacht auf der Johanniterbrücke gut sehen, was da an Rauch über die Stadt in Richtung Deutschland zog, auf einigen Bildern ist das gut zu erkennen. Das kann einfach nicht gesund sein. Mir persönlich hat das Besel-Feuerwerk gut gefallen. Im direkten Vergleich zu Zürich, wo ich in den Jahren zuvor einige gesehen hatte, kommt die Basel-Version etwas bescheidener daher. Natürlich hat es seinen Reiz, wenn die Explosion der Farbkugeln mit irgendeiner Musik synchron geht. Mir persönlich erscheint aber die Version ohne Musik als reizvoller. Insgesamt empfand ich die Atmosphäre in Basel als recht angenehm, weitaus entspannter, als in Zürich (wo so manch ein Feuerwerk aufgrund des Wetters vollkommen in riesigen undefinierbaren Farbwolken verschwand). Viele Besucher aus Frankreich und Deutschland waren zugegen, hier lädt dieser Feiertag der Schweiz grenzübergreifend ein. Ich war daher auch froh, an jenem Abend nicht Tram fahren zu müssen. Hier nach solch einem Feuerwerk die Menschen wieder nach Hause zu bringen, ist deutlich fordernder, als in Zürich…
Offiziell ist der 1. August der Nationalfeiertag der Schweiz. Viele Gemeinden und Städte feiern so wie Basel vom 31.7. in diesen Tag hinein und belassen es ab 00:00 Uhr dabei. Basel Stadt (und viele andere) feiern aber sozusagen „offiziell“ jenen Tag erst (oder manchmal eben auch nochmals) am 1. August selbst. Dann wird auch nahezu ausnahmslos der „Schweizerpsalm“ gesungen (offizieller Name von dem Ding, was landläufig „Nationalhymne“ genannt wird). Obwohl die Confoederatio Helvetica, die Schweiz, heute ihren 734. „Geburtstag“ feiert, ist die Nationalhymne dieses Landes erst seit 1984 auch „juristisch“ als solche definiert, somit also deutlich jünger, als die Ursprünge des Brauches, Feuerwerk am Vorabend zum Nationalfeiertag abzubrennen. Dass der erste August überhaupt als Nationalfeiertag gilt, ist 1891 fest gelegt worden. Dass an jenem Tag er überhaupt in so einem Umfang gefeiert werden kann, ist dem Umstand geschuldet, dass er weitaus später auch als „arbeitsfreier Tag“ definiert wurde. Und das geschah erst im Jahr 1993…
