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Es gibt etwas, was ich an der Schweiz immer besonders schätze: Viele Ortschaften verfügen über vollständig erhaltene alte Kerngebiete. Was sich jetzt für einen hier geborenen Schweizer nicht sonderlich spektakulär lesen mag, ist für jemanden wie mich alles andere als selbstverständlich. Insbesondere viele grosse Städte in Deutschland, die auch einst über einen alten Stadtkern verfügten, wurden im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, teilweise so stark, dass von den alten einst homogen gewachsenen Strukturen einer Stadt praktisch nichts mehr zu erkennen ist, Städte wie Mannheim oder Stuttgart sind Paradebeispiele. Natürlich gibt es kleinere Ortschaften wie zum Beispiel Rottweil und andere, die jenen Krieg weitestgehend unbeschadet überstanden haben, aber das sind nun einmal keine grossen Städte. Umso mehr erfreue ich mich in der Schweiz an der reichhaltigen Architekturgeschichte von Städten wie Zürich, Biel, Genf, Luzern und natürlich auch Basel, wo die St. Alban-Vorstadt meines Erachtens nach ein Quartier dieser Stadt ist, welches man unbedingt in Augenschein genommen haben sollte, wenn man der Stadt am Rhein einen Besuch abstattet.
Die St. Alban-Vorstadt bezeichnet grob eingegrenzt den relativ schmalen Landstrich an den Ufern des Rheins, der vom Aeschenplatz bis zum St. Alban-Tor reicht. Von 1356 an wurde die Stadtmauer von Basel nach und nach errichtet, die zwar einerseits der Stadt den erhofften Schutz bieten sollte, aber auch gleichzeitig die Grenzen für innerstädtische Bauvorhaben fest legte. Dennoch sollte es bis ins 18. Jahrhundert andauern, bis dieser Landstrich vollständig mit Bauwerken angereichert war. Aus diesem langen Zeitraum ergibt sich eine architektonische Vielfalt, die ihresgleichen sucht: Angefangen bei der Gotik reicht das Spektrum der Baustile über nahezu alle Varianten der Renaissance und des Barock bis hin zum Biedermeier und dem Neoklassizismus. Die Neubauten jenem Quartier von Basel, die stellenweise so gar nicht zum grundlegenden Charakter der St. Alban-Vorstadt passen wollen, sind das Resultat der Veränderungen, die nach dem Abriss grosser Teile der alten Stadtmauer und -tore zu Gunsten des Strassenbaus der Neuzeit hier aus dem Boden gestampft wurden. Leider, wie ich meine.
In der St. Alban-Vorstadt geht es im direkten Vergleich zum Altstadtkern um die Mittlere Brücke herum eher friedlich zu. Es ist eines der gehobeneren Quartiere von Basel und darüber hinaus auch noch ein Quartier mit sehr viel Pflanzen-Grün, noch so ein Detail, was ich sehr schätze. Ganz generell empfinde ich Basel als eine deutlich „grünere“ Stadt, als zum Beispiel Zürich und andere in der Schweiz, verschiedene Freunde, die uns hier besucht haben, bestätigten dies immer mal wieder. Aber auch sonst bietet die St. Alban-Vorstadt viel, vor allem viel Geschichte, nur habe ich mich bisher mit dieser bisher noch nicht einmal ansatzweise intensiv befasst. Aber man muss auch nicht immer tief in der Historie herum stochern, um einen solch schönen Stadtteil zu geniessen und an zum Teil sehr lauschigen Plätzchen die Seele baumeln lassen zu können. Wer sich dennoch vorab ein klein wenig über den Charakter und die Geschichte der St. Alban-Vorstadt informieren möchte, dem empfehle ich die Lektüre eines Beitrages auf Basler-Bauten.ch.
