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Der nachfolgend beschriebene Punkt mit Namen „Viamala-Schlucht“ ist nur ein kleiner Teil einer sehr lang gezogenen, wilden Schlucht mit bis zu 300 Meter tief abfallenden Felswänden, aber es ist der schmalste Punkt jener Schlucht: Nur wenige Meter trennen die nahezu senkrecht aufsteigenden, sehr schroffen und scharfkantigen Felsmassen, zwischen denen nicht einmal ein Durchqueren mit einem noch so schmalen Wasserfahrzeug möglich ist. Es gibt zwei Arten, diesen Punkt der Schlucht zu erreichen. Entweder, Sie benutzen die Postbus-Linie (Haltestelle „Zillis, Viamala-Schlucht“, Linien 522 und 541) ab Thusis oder Andeer, oder aber Sie durchwandern die komplette Schlucht auf der „Via mala„, dem „schlechten Weg“, eine Wanderung, die so einiges abverlangt. Wir haben diese Wanderung am Tag zuvor absolviert und uns entschieden, nicht an jenem speziellen Punkt gesamthaft 359 Stufen in die Schlucht hinab zu steigen, das hätte wahrscheinlich zu viel Energie abverlangt. Ursprünglich hatten wir auch gar nicht gezielt geplant, am Folgetag jene Erkundung nachzuholen, wir hatten das vollkommen spontan entschieden und im Nachhinein hätten wir es doch sehr bedauert, jenen Abstieg in die Viamala-Schlucht nicht doch noch absolviert zu haben.
Der Zutritt zu jenem speziellen Punkt in der Viamala-Schlucht ist nicht kostenlos – aber allemal sein Geld wert. Über das Besucherzentrum gelangt man nicht nur in die Schlucht, sondern man kann dort den üblichen touristischen Nippes oder ein paar lokale Spezialitäten erwerben (z. Bsp. den von mir so heiss und innig geliebten „Röteli„). Da dieser Punkt in der Schlucht nahe liegender Weise auch Bestandteil der „Grand Tour of Switzerland“ ist, findet sich hier natürlich auch der knallrote Foto-Rahmen. Selbstverständlich lässt sich hier gegen den Betrag von 20 Franken weiterhin die „Grand Tour Snack Box“ auffüllen, wenn man in Besitz einer solchen sein sollte (nicht gemacht, da Box nicht mitgenommen). Es mag Ihnen jetzt vielleicht ein wenig „klugscheisserisch“ vorkommen, wenn ich nachfolgend ein paar Gedanken zu jenem Punkt in der Schlucht äussere, aber irgendwie irritiert mich a) die Schreibweise (schliesslich setzt sich „Viamala“ aus den zwei Worten „via“ für „Weg“ und „mala“ für „schlecht“ zusammen, sollte also eher „Via mala Schlucht“ genannt werden und nicht „Viamala-Schlucht“) und b) die grundlegende Namensgebung. Warum auch immer wurde diese Schlucht und jener Punkt nach dem Weg benannt, auf dem einst unter anderem wertvolle Waren durch diese Region der Alpen transportiert wurden und nicht nach dem Gewässer, welches die Schlucht über Jahrtausende hinweg so geformt hat, wie es heute ersichtlich ist: Der Hinterrhein, im rötoromanischen auch als „Rein Posteriur“ bekannt. Alles wird seinen Grund und seine Erklärung haben…
Wenn Sie beabsichtigen, der Viamala-Schlucht hier einen Besuch abzustatten, so möchte ich auf ein, zwei Dinge hinweisen. Nehmen Sie sich eine wärmende und zumindest Wasser abweisende Jacke mit! Da unten ist es selbst an heissen Sommertagen sehr frisch und es tropft nicht gerade wenig Wasser von so manch einem Felsüberhang herunter. Im Bereich vom Eingang des Besucherzentrums sollten Sie besonders vorsichtig sein! Hier führt eine stark frequentierte Strasse hindurch, zahlreiche PWs, Motorräder und letztlich auch die Postbusse kommen hier vorbei, manchmal blockiert ein grosser Reisebus fast den gesamten, sehr begrenzten Parkraum vor dem Besucherzentrum, entsprechend viel Verkehr herrscht hier also und nicht jeder Fahrzeuglenker beachtet entsprechende Hinweise auf Fussgänger, Wanderer und Besucher. Je nachdem, was für eine Gruppe ein solcher Reisebus ausspuckt, muss man sich dann auch noch mit dem Verhalten jener Menschen arrangieren. Da wird schon mal mehr oder minder spontan ein musikalisches Ständchen von zumindest hinterfragenswürdiger „Qualität“ geschmettert. Wenn Sie nicht in die Schlucht hinab steigen möchten, so können Sie dennoch einiges über die Schlucht und ihre Geschichte erfahren. Unweit des Besucherzentrums kann man zwei in den Fels gebaute ehemalige Munitionsmagazine besuchen, in denen kostenlos allerlei Informationen präsentiert werden. Diese Magazine stammen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, als die Schweiz zahlreiche Festungen und Sperranlagen im ganzen Land errichtete. Man kann sich heute nur schwer vorstellen, dass man jenen so imposanten Abschnitt dieser Schlucht sprengen und somit unpassierbar machen wollte…
