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Rütihard – Rothalle: GPX | PDF
Länge: 7,04 Kilometer
Höhenunterschied: 142 Meter
(?)
Im direkten Umland von Basel eine ruhige Ecke zum Wandern zu finden, ist nicht so einfach, irgendwie muss man sich immer mit den Begleiterscheinungen der Zivilisation in Form von Autobahnen, wenig ansehnlichen Agglomerationssiedlungen, Industrie- und Gewerbegebieten arrangieren, diesbezüglich bildet auch der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Rütihard – Rothalle keine Ausnahme und dennoch kann man hier seine Ruhe haben, insbesondere jetzt im Winter. Seit gut drei Jahren wird hier zugunsten des Naturschutzes zurück gebaut und grössere zusammen hängende Waldgebiete rekultiviert. Einige in älteren Kartenversionen eingezeichnete Wege sind nicht mehr aktuell, andere Abschnitte, die einst als Wanderweg deklariert waren, sind jetzt dezidiert nur noch für Downhill-Fahrer vorgesehen. Dementsprechend kann der Ihnen hier gezeigte Weg auch von einigen anderen im Netz hinterlegten Versionen abweichen, was aber kein grösseres Problem darstellt. Man kann viele Abschnitte verkürzen oder alternative Routen schnell finden.
Lange Abschnitte dieser etwas mehr als sieben Kilometer langen Rundwanderung Rütihard – Rothalle bestehen aus breiten, sehr gut begehbaren Waldwegen, andere Abschnitte setzen sich aus schmalen Trampelpfaden zusammen, die oft recht morastig sein können. Ein klein wenig Trittsicherheit und ein gutes Schuhwerk, sowie eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber Schlamm können nicht schaden, in seiner Gesamtheit aber ist jener Wanderweg eine einfache, nicht allzu fordernde Angelegenheit. Ausgangspunkt bildet die Tram-Haltestelle „Hofmatt“ der Linie 10 der BLT. Vom Bahnhof SBB in Basel ist diese Haltestelle innerhalb kurzer Zeit gut zu erreichen, somit ist die Rundwanderung Rütihard – Rothalle gut als Wochenendsausflugsziel geeignet. Gesondertes Ziel auf dem Weg ist der kleine Rothalleweiher. Bis 2023 konnte man diesen noch von mehreren Seiten aus erreichen, jetzt führt nur noch ein einziger Stichweg zu jenem Gewässer, welches offensichtlich auch bei Reihern gerade jetzt im Winter ein beliebtes Ziel ist.
Wie bereits angedeutet wird in dem Naturschutzgebiet Rütihard – Rothalle seit einigen Jahren vieles wieder in einen „natürlicheren“ Zustand zurück versetzt. Grössere Waldareale werden sich selbst überlassen, was vor allem eher seltenere Vogelarten wie zum Beispiel den Mittelspecht freut. Zunehmend wird hier auch viel für Amphibien getan, auch diese Tiere stehen hier unter gesondertem Schutz. Natürlich dürfte von alledem vor allem im Frühling und Sommer mehr zu sehen und vor allem zu hören sein, aber auch jetzt im Winter hat der Wanderweg Rütihard – Rothalle einiges zu bieten, unter anderem den Blick auf den unweit gelegenen Wartenberg mit seinen drei Burgruinen und den zahlreichen Bunkern, die im Zuge des Zweiten Weltkrieges auf und um jenen Berg herum errichtet wurden. Zwei Bunker, wie sie eindrücklich in der neuen Publikation „Basler Bunker“ beschrieben werden, finden sich auch am Rand des Wanderweges Rütihard – Rothalle. Wer etwas länger wandern möchte, kann diesen Berg als Zwischen- oder Endziel einer alternativen Route durch das Naturschutzgebiet einbauen.
