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Bereits beim Besuch der Gorges du Gottéron hatten wir uns vorgenommen, Fribourg genauer unter die Lupe zu nehmen, so schön erschien uns der erste Eindruck vom Ausgangspunkt jener Wanderung, die wir wenige Wochen zuvor absolviert hatten. Zwar hatten wir mit dem Wetter am Tage unseres Besuches nicht sonderlich viel Glück, aber das schmälerte nicht den Gesamteindruck von jener schönen Stadt an der Saane. Mit circa 40.000 Einwohnern ist Fribourg eine der grösseren Städte der französischsprachigen Schweiz und sowohl Regierungssitz des gleichnamigen Kantons, als auch der Stadtregierung von Fribourg. Fribourg tritt zweisprachig auf, zahlreiche Schilder im Stadtbild sind sowohl in französischer, als auch in deutscher Sprache gehalten, unseren Eindrücken nach aber wird hier vorwiegend Französisch gesprochen, weswegen ich auch den entsprechenden Stadtnamen als Beitragstitel gewählt habe. Offiziell ist aber in Fribourg „nur“ Französisch die geltende Amtssprache.
Aus der Zeit vor der Stadtgründung durch die Zähringer im Jahr 1157 war die Region um Fribourg ab der Jungsteinzeit besiedelt, ein paar wenige Funde aus der entsprechenden Epoche belegen dies. Selbst in der Blütezeit Roms haben hier offensichtlich nur wenige Menschen gelebt. Erst mit der Gründung der Stadt als Manifestation der Macht der Zähringer im Schweizer Mittelland siedelten hier nach und nach mehr Menschen. Von Beginn an war Fribourg ein Stadtstaat, entstand also nicht aus dem Zusammenschluss aus angrenzenden Gemeinden oder Einflussgebieten, wie man das sonst in der Schweiz vergleichsweise oft beobachten kann. Mit Aussterben des Zähringer-Geschlechtes gelangte Fribourg 1218 in die Hände der Grafen von Kyburg,. 1277 kauften die Habsburger für 3040 Mark Silber die Stadt. Seit 1481 gehört Fribourg zur Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Bis zum heutigen Tage hat die römisch-katholische Kirche grossen Einfluss auf diese Stadt. Klöster der Johanniter, Franziskaner, Augustiner, Kapuziner, Jesuiten und Zisterzienser formten das geistliche und wirtschaftliche Geschehen in Fribourg nachhaltig. Währen der Reformation blieb Fribourg beim katholischen Glauben, war darüber hinaus auch für längere Zeit eine der Hochburgen der Gegenreformation. Der sehr sehenswerte Stadtkern von Fribourg weist zahlreiche Bauwerke aus der von mir sehr geliebten Gotik auf, generell ist das Stadtbild von Fribourg sehr konsistent, nicht umsonst gilt diese Stadt als eines der wenigen geschlossenen (= kaum veränderten) mittelalterlichen Zentren Europas. Fribourg hat sehr viel zu bieten – auch bei schlechtem Wetter! Abgesehen von zahlreichen kleinen lauschigen Cafés und Restaurants sind auch einige Museen sehr sehenswert, darunter ein Marionetten-Museum und das Schweizer Nähmaschinenmuseum, besonders sehenswert aber ist die Kathedrale St. Niklaus, deren Turm bereits von weit her gut zu sehen ist. Wenn Sie in Fribourg herum streunen sollten, so empfehle ich Ihnen wärmstens einen Besuch jenes dem heiligen Nikolaus von Myra geweihten Kirchenbaus. Auch wenn die Altstadt von Fribourg klein erscheinen man (gerade einmal einen Kilometer lang und kaum breiter als 200 Meter…), so hat diese Stadt sehr viel zu bieten, zu viel, um sie an lediglich einem einzigen Tag zu ergründen. Wir werden sicherlich nicht das letzte Mal in dieser Ecke der Schweiz unterwegs gewesen sein! Apropos „herum streunen“: Sollten Sie einen Sinn für derartiges haben, dann suchen Sie im Stadtbild von Fribourg nach jenen kleinen Mosaiken von „Invaders“…
