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- Bättlerchuchi

Warum sich der 15,5 Kilometer lange Bättlerchuchi so nennt, wie er sich nun einmal nennt (= „Bettlerküche“), entzieht sich meiner Kenntnis, es war nichts zu finden, was einen tiefer gehenden Einblick in die Namensfindung jenes Strassenpasses geboten hätte und als „gesichert“ zu betrachten ist. Vielleicht gab es auf der Passhöhe auf 1075 Metern über dem Meeresspiegel einst eine Art Hospiz oder eine Unterkunft für minder bemittelte Reisende aller Art, bisherigen Überlieferungen nach gibt es zwei Versionen für die Namensgebung: Ein normaler Lagerplatz für umherziehende Handwerker, die zwischen den Kantonen Solothurn und Bern hin- und hergejagt wurden, als auch Lagerplatz von armen Menschen aus dem Kanton Solothurn, die im Kanton Bern betteln gingen und auf ihrem Weg hier lagerten. Nicht einmal vor Ort ist dieser Name anzutreffen, auf keinem einzigen Schild oder Wegweiser taucht jener Name oder Bestandteile jenes Namens auf, statt dessen ist eher „Schmiedenmatt“ anzutreffen und auch ausgeschildert. Ich könnte stundenlang darüber philosophieren, wie dieser Name „Bättlerchuchi“ zustande gekommen sein könnte, aber darum geht es nicht. Es geht um das Erlebnis, welches man haben darf und kann, wenn man diese Perle von einem Strassenpass befahren sollte.
Wenn ich einen Strassenpass als „Perle“ bezeichne, dann meine ich das auch genau so! Selten habe ich eine derart schöne Strasse befahren dürfen, wie es der Bättlerchuchi ist. Die Aussicht von der Passhöhe, die für sich allein genommen schon einzigartig sein dürfte, ist bei guten Wetterlagen schlichtweg spektakulär! Nicht ohne Grund gibt es hier oben ausreichend Stellplätze für alle Arten von Fahrzeugen. Im Gegensatz zu so manch einem anderen Strassen-Pass in dieser Region ist der Bättlerchuchi für alle Arten von Motorrädern geeignet, gesondertes Fahrvermögen ist nicht notwendig, allerdings ist dieser Pass auch alles andere als eine Rennstrecke. Insgesamt ist die Strecke, die die Ortschaften Herbetswil im Kanton Solothurn mit Wiedlisbach im Kanton Bern verbindet zwar gut ausgebaut, aber überwiegend schmal und auch nicht gerade üppig ausgestattet mit Ausweichmöglichkeiten, alles in allem aber aber ist der Bättlerchuchi eine ausgesprochen genussvolle Angelegenheit, die – ein klein wenig vorausschauendes Fahren voraus gesetzt – ganz oben auf einer privaten „to do“-Liste stehen sollte. Nicht ohne Grund scheint diese Region beliebt zu sein, achten Sie auf diesem Pass auch auf Wanderer und Velo-Fahrer…
