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Auf der Suche nach ein paar ersten schönen Frühlingsmotiven in Form von Blüten verschlug es uns an den südlichen Rand des Kantons Basel Landschaft, genauer: Zum ehemaligen Benediktinerkloster Schönthal, unweit des bei Motorrad-Fahrern beliebten Oberen Hauenstein Passes am Rande der Ortschaft Langenbruck gelegen. Einmal mehr hatten wir diesen Zielort aufgrund Studie des intensiv von uns genutzten Gartenführers Schweiz von Sarah Fasolin ausgewählt, nur waren wir dieses Mal nicht so vollends von jener Empfehlung überzeugt, was aber nicht an Frau Fasolins Empfehlung lag, sondern wohl mehr an unseren eigenen Erwartungen. Das Unternehmen „Kloster Schönthal“ beschreibt sich selbst als „spirituelles Gesamtkunstwerk“, wir aber erwarteten mehr – nun ja – bodenständige Gartenwelten im Frühlingskleid. Um es kurz zu machen: Viel „Garten“ haben wir nicht gesehen, dafür umso mehr eher gross dimensionierte Kunst in Form von Skulpturen aller Art, entsprechend sind keine typischen Frühlingsbilder auf diesem Ausflug entstanden, leider. Aber die Landschaft in dieser Ecke des Kantons ist einfach schön und immer eine Wanderempfehlung wert!
Das eigentliche Ziel unseres Ausfluges mag sicherlich aus Sicht von „Pflanzenkenntnis“ ein besonders Kleinod sein, nur ob dieser Garten allein eine Anreise hierhin rechtfertigt, mag dahin gestellt bleiben, mit kaum 100 Quadratmetern ist er recht klein. Auch wenn auf dieser Fläche, die entfernt an einen Klostergarten erinnert, eine Artenvielfalt erhalten wird, die ihresgleichen sucht, so ist es nun einmal kein Klostergarten im klassischen Sinne, auch kein Garten zur Selbstversorgung und schon gar nicht ein botanischer Garten, wie „man“ solche in der Schweiz vorfinden kann. Das von einem Verein getragene Kloster Schönthal profitiert – wenn man das so sagen kann – von einem deutlich grösseren, nicht begrenzten und sehr weitläufigen Skulpturenpark. In der schön geschwungenen Landschaft dieser Gegend sind mehrere Skulpturen verschiedener Künstler platziert, die zum Teil dezidiert für die Einfügung in das Landschaftsbild erstellt wurden. Nach unserem Geschmack passen einige dieser Kunstwerke und fügen sich recht gut ein, andere aber wollen nun einmal nicht so recht passen. Kunst ist nun einmal Geschmackssache. Wir haben für uns da eine eigene Ausdrucksform gefunden: „Kann man machen. Muss man nicht.“.
Die alte Klosteranlage ist aber durchaus einen dezidierten Besuch wert. Im 12. Jahrhundert gegründet leben hier seit nunmehr über 500 Jahren keine Mönche mehr und dennoch kann man wohl auch Dank der Arbeit des Vereins immer noch gut die grundlegenden Strukturen eines kleinen Klosters in wunderschönem früh-romanischen Stil gut erkennen und sich mit ein klein wenig Vorstellungsvermögen ein gutes Bild davon machen, wie sich einst das Klosterleben in dieser Ecke der Schweiz gestaltete. Um das Innenleben der alten Gebäude, in denen vorwiegend Kunst präsentiert wird, zu erkunden, muss ein Beitrag von CHF 15 entrichtet werden. In Anbetracht der Kunst, welche dort wohl zu erwarten ist, haben wir uns das nicht gegeben, zu schön war das Wetter und die umgebende Natur. Aber auch das ist Geschmackssache. Wer das Kloster Schönthal mit dem privaten Fahrzeug ansteuern will, kann vor Ort einen kleinen Parkplatz nutzen, mit dem ÖV in From einer Postbus-Linie fährt man bis Langenbruck und läuft dann noch an die 20 Minuten zu Fuss entlang einer Strasse. Innerhalb des Skulpturenparks braucht es zuweilen gutes Schuhwerk und auch etwas Ausdauer, manche Wege steigen steil an oder fallen bergab, je nachdem. In dieser Region verlaufen ein paar Wanderwege. Somit muss man dem Kloster Schönthal keinen dezidierten Besuch abstatten, sondern kann einen Besuch mit einer Wanderroute in schöner Jura-Landschaft kombinieren. Bei Bedarf kann man sich vor Ort noch in Hofläden mit hochwertigen Demeter-Produkten aus der Region eindecken. Apropos „Langenbruck“: Wussten Sie, dass in diesem kleinen Ort einer wichtigsten Flugpioniere der Schweiz geboren wurde?
