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Nach Besuch des Tančící dům, dem „Tanzenden Haus“, hatten wir Hunger, aber wir wollten auch nicht wieder ewig lange laufen und suchen, bis wir eine geeignete Möglichkeit finden würden und so landeten wir im „Volner Schnitzel“. Wer in Praha Hunger leidet, hat selber schuld, diese Stadt bietet unglaublich viele Möglichkeiten in unterschiedlichsten Varianten, um etwas essen zu können. Erstaunlicher Weise verfügt Volner Schnitzel nicht über eine eigene Webseite mit sachdienlichen Informationen oder der Möglichkeit. gegebenenfalls einen Sitzplatz reservieren zu können. Sollten Sie dieses recht eigenwillig gestaltete Restaurant aufsuchen wollen, so könnte Ihnen als Orientierungshilfe die Adresse des direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite gelegenen Goethe-Institutes weiter helfen: Masarykovo nábřeží 32, 110 00 Praha. Wie bereits angedeutet ist Volner Schnitzel etwas eigenwillig gestaltet, uns hat aber genau das doch recht gut gefallen, weil es sich von so manch einem Möchtegern-Standard unterscheidet und man eine solche Innenraumeinrichtung sicherlich nicht oft finden wird. Aber Volner Schnitzel unterscheidet sich noch in einem – für meine Begriffswelt wichtigen – Punkt. Tschechien ist ein Bier-Land, Wein ist hier eher spärlich gestreut. Die beiden grössten und weltweit bekanntesten Hersteller sind Pilsner Urquell und Staropramen, beides recht gute Biere, die ich hin und wieder sehr gerne trinke und die in ganz Praha anzutreffen sind. Im Volner Schnitzel werden diese aber nicht angeboten. Statt dessen gibt es ein Bier von der Kleinprager Seite, direkt gegenüber auf der anderen Seite der Moldau: „Malastrana„, ein sehr feines Bier, das noch einen Tick besser schmeckt, als die beiden Platzhirschversionen. Und ob Sie es nun glauben mögen oder nicht: Volner Schnitzel kühlt die Biergläser in einem eigens dafür vorgesehenen Kühlschrank!
Konsumiert haben wir ein klassisches Gulasch und ein Cordon Bleu, beides reichhaltig, recht intensiv im Geschmack und allemal sättigend, darüber hinaus – nicht so recht zur Innenraumgestaltung passend – optisch recht ansprechend präsentiert. Sicherlich entspricht das Angebot nicht allerhöchstem Niveau, viel falsch kann man aber mit dem Volner Schnitzel nicht machen, abgesehen davon sind die Preise allemal angemessen. Über zwei Dinge muss man aber geflissentlich hinweg sehen: Hier wird nur Tschechisch und „Hand und Fuss“ gesprochen. Englisch? Deutsch? Französisch oder was sonst auch immer? Fehlanzeige. Immerhin sind Speisekarten in englischer Sprache vorhanden. Die „Pflanzen“, die zahlreich auf Tischen, Fensterbänken und Schränken platziert sind, bestehen aus Plastik, generell hatten wir den Eindruck, dass der Besitzer jenes Etablissements ein grosser Fan der 50er und 60er Jahre zu sein scheint, sogar die Musik stammte überwiegend aus jener Epoche. Wer diesen Stil nicht mag, der ist hier fehl am Platze. Das Volner Schnitzel scheint bei der lokalen Bevölkerung bekannt und auch beliebt zu sein. Das ist immer ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass das kulinarische Angebot so schlecht nicht sein kann.
