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Mit 21,1 Kilometern Länge gehört der Grenchenberg zu den längeren Pass-Strassen im Kanton Solothurn. Diese Strasse, die auf 1361 Meter über den Meeresspiegel klettert, verbindet die Ortschaften Grenchen im Kanton Solothurn und Court im Kanton Bern. Grundsätzlich würde ich diese Strecke jedem Motorrad-Fahrer wärmstens empfehlen, die Aussicht auf die Hochalpen ist bei guten Wetterlagen schlichtweg umwerfend, aber es gibt ein paar Aspekte, die den Grenchenberg besonders und damit nicht für jeden Fahrer und Maschinentyp geeignet machen.
Die gesamten 21.1 Kilometer sind auf 40 Stundenkilometer Geschwindigkeit beschränkt – und das hat seine guten Gründe! Nummer 1: Auf Teilen der Strecke ist ein Linienbus unterwegs. Da lange Passagen der Strecke recht schmal sind, ist das Kreuzen (nicht nur) mit jenem Bus eine kitzelige Angelegenheit. Generell ist die gesamte Strasse derart schmal, dass Kreuzen mit Kleinwagen ebenso oft schwierig wird. Nummer 2: Da die Strasse schmal ist, gibt es in den vorhandenen engen Kurven insbesondere für grosse Strassenmaschinen nur sehr wenig, wenn nicht gar zu wenig Platz zum Kreuzen. Der Grenchenberg ist für diesen Maschinentyp vollkommen ungeeignet, aber auch Rennmaschinen dürften hier an ihre Grenzen stossen. Nummer 3: Apropos „stossen“… Die Solothurner Seite dieses Passes ist über lange Abschnitte hinweg in einem erbärmlichen Zustand (immerhin gibt es keine Schlaglöcher). Hart gefederte Maschinen dürften hier nur wenig Spass bringen. Nummer 4: Auf der Strecke liegen viele Gesteinsbrocken, zahlreiche in der Grösse einer Faust, hin und wieder aber auch Brocken so gross wie ein Kopf! Man sollte sehr (!) weitsichtig fahren, um diese Dinger nicht zu überrollen, denn auf dem Grenchenberg eine Ideallinie fahren zu wollen, ist oft schlicht unmöglich. Nummer 5: Diese Region ist bei Wanderern und Velo-Freunden beliebt. Rechnen Sie entsprechend damit, jenen oft entlang der Strecke zu begegnen. Nummer 6: Auch wenn im Flachland der Schweiz jetzt Anfang April der Schnee weg geschmolzen ist, so können Teile der Strasse im Bereich der Passhöhe immer noch mit Schnee oder Schneematsch bedeckt sein.
Nun bin ich derzeit recht aus der Übung, daher wurde der Grenchenberg auch für mich eine rechte Herausforderung, aber selbst wenn ich wieder so trainiert wäre, wie zu meinen besten Zeiten, so würde ich diesen Pass immer noch mit sehr viel Respekt befahren. Allein schon aus diesem Grund würde ich diesen Pass keinem Anfänger empfehlen, der braucht Erfahrung und Übung! Dafür bietet er entlang der Strecke viele schöne Aussichten auf das Flachland, die Hochalpen und die Bergzüge des Jura. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass es nicht viele Möglichkeiten zum Anhalten und Geniessen gibt. Als „Trostpflaster“ wartet der Grenchenberg aber mit zahlreichen Restaurationen am Wegesrand auf.
