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Man kann darüber diskutieren, ob der Tannmatt ein „waschechter“ Pass ist oder nicht, da er nicht A und B miteinander verbindet und dabei über eine Bergkette führt, sondern genau genommen lediglich den Anschluss in eine höher gelegene Region gewährleistet und unweit des jeweiligen Ausgangspunktes wieder zu der Strasse zurück führt, auf der der Ausgangspunkt liegt, dennoch ist der Tannmatt eine ausgesprochen reizvolle – aber auch anspruchsvolle – Angelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man diese Region der Schweiz auf zwei Rädern erkundet. Fahrerisches Können, eine sachdienliche Maschine und weitsichtiges Fahren sind aber auch auf diesem Pass, der vollständig im Kanton Solothurn gelegen ist, unabdinglich.
Ich wollte diesen Pass bereits vor wenigen Wochen erkunden, leider wurde dies durch einen Sattelschlepper verhindert, der sich hierher verirrt hatte und bereits in der ersten engeren Kurve hängen blieb. So gut es ging half ich dem Fahrer aus Rumänien, der den Lastwagen aus Polen hierher bugsiert hatte, in Folge bei den polizeilichen Modalitäten. Einem Navigationssystem blind zu vertrauen, ist selten gut… Aber auch sonst ist der Tannmatt, der die Ortschaften Welschenrohr und Herbetswil verbindet und dabei auf 1123 Meter über den Meeresspiegel klettert, keine banale Angelegenheit. Auch der Tannmatt ist wie so einige Strassen-Pässe im Kanton Solothurn nichts, was für jeden Fahrer und jeden Maschinentyp geeignet ist, was unter anderem daran liegt, dass die Strasse recht eng sein kann und sich obendrauf auch noch in keinem sonderlich guten Zustand befindet. Der Tannmatt will mit Respekt, Vor- und Weitsicht befahren werden, bietet aber im Gegenzug zahlreiche schöne Aussichten auf die Region des Naturparks Thal. Fahr-Anfänger, die bereits über grundlegendes Können verfügen, haben in Form des Tannmatts eine gute Möglichkeit, das Können auszubauen und zu trainieren. „Schnell“ ist der Tannmatt aber sicherlich nicht, dafür stehen andere Strassenpässe in der Region zur Verfügung.
