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- Chaumont
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- Montagne de Saules
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- Montagne de Travers
- Sapelet
- Sagnettes
- Cernil
- Monts des Verrières
- Tourmande
- Creux-du-Van
- Tourne
- Kerenzerberg
- Schwammhöchi

Wie der unweit gelegene Kerenzerberg-Pass ist auch der Schwammhöchi kein Pass im klassischen Sinne, er verbindet nicht zwei Ortschaften auf dem kürzest möglichen Weg über einen Bergrücken hinweg, sondern führt „nur“ auf eine höher gelegene Ebene und dann wieder runter nahe zum jeweils gewählten Ausgangspunkt. Und trotzdem ist der Schwammhöchi eine echte Perle in der Vielfalt der Schweizer Strassenpässe, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Den Schwammhöchi kann man in eine Tour, in welche der Pragelpass integriert ist, einbauen, da – je nach Startpunkt – ein Teil des Pragelpasses zum Ausgangspunkt des Schwammhöchi durch den Löntschtobel führt. Anders formuliert: Entweder, man beginnt den Schwammhöchi von Glarus, der kleinsten Kantonshauptstadt der Schweiz aus, oder aber man fährt durch den Löntschtobel bis zum Klöntalersee, um von dort aus den Pass zu beginnen. Da hier aber schon der Begriff „Pragelpass“ gefallen ist, gleich eine Anmerkung vorneweg: Die Zufahrt durch den Löntschtobel ist an Wochenenden gesperrt. Dann erreichen Sie die Schwammhöchi nur von Glarus aus und müssen den Anfahrtsweg auch wieder zurück fahren. Aber auch sonst ist der Schwammhöchi etwas speziell. Er dürfte der langsamste Pass der Schweiz sein, da er durchgehend auf 30 Stundenkilometer limitiert ist, also nochmal 10 Stundenkilometer weniger, als der Pragelpass. Immerhin muss man auf der durchweg schmalen Strasse nicht mit schweren oder gar übergrossen anderen Fahrzeugen rechnen, 3,5 Tonnen Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. Im Löntschtobel, am Klöntalersee und am Pragelpass sieht das etwas anders aus, hier verkehren Postbuslinien und grössere Landwirtschaftsmaschinen.
Die 30 Stundenkilometer auf dem Schwammhöchi mögen auf gewisse „Kollegen“ abschreckend oder meinetwegen auch langweilig wirken. Sie sind aber begründet. Die Strasse ist durchweg schmal, die meisten der Kurven sind nicht ein- oder vorhersehbar. Auf diesem Pass muss man zwingend Aspekte wie zum Beispiel „Motorbremse“, „Fahren mit durchweg niedriger Geschwindigkeit“ und dergleichen beherrschen. In der Nähe des Klöntalersees gibt es obendrauf auch noch eine Haarnadelkurve und mehrere Meter Weg, die aus Kopfsteinpflaster bestehen. Ist Kopfsteinpflaster schon bei sonnig-trockenen Wetterlagen ein Thema für sich, so ist ein Strassenbelag dieser Art bei feuchten Witterungsbedingungen eine echte Herausforderung! An mehreren Stellen wird durch gesondert aufgestellte Beschilderung auf kreuzende Wanderer und Downhill-Mountainbiker hin gewiesen – und dieser Pass ist bei Velo-Freunden offensichtlich beliebt. Sie alle treffen in dem Bergrestaurant „Schwammhöchi“ aufeinander. Von hier oben aus hat man eine schlichtweg faszinierende Aussicht auf den Klöntalersee, allein schon aufgrund dieser Eigenschaft sollte man den Schwammhöchi befahren. Passende Maschine und fahrerisches Können zwingend vorausgesetzt.
