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Wer nicht Willens ist, für eine bei gutem Wetter fantastische Aussicht auf Ljubljana und die umliegende Region die nicht gerade günstigen Eintrittspreise zur Burg von Ljubljana, der Ljubljanski grad, zu berappen, findet im Nebotičnik eine gute und deutlich günstigere Alternative. „Nebotičnik“ bedeutet nichts anderes als „Hochhaus“ oder „Wolkenkratzer“, ist aber in diesem Falle gleichzeitig der Name des Café-, Bar- und Lounge-Etablissements an der Spitze eines Turmes, welcher wiederum Bestandteil eines normalen Wohn- und Geschäftshauses ist. Auf drei Etagen kann man es sich – je nach Bedarf – gut gehen lassen, sei es in einem Bar-Bereich, der am Abend seinen Betrieb aufnimmt, einem Veranstaltungsraum auf der höchsten Ebene, der für private oder geschäftliche Zwecke gemietet werden kann und dem tagsüber geöffneten Café, welches zwischen den beiden genannten Etagen liegt.
Um die Aussicht auf Ljubljana im Café des Nebotičnik geniessen zu können, muss kein eintritt gezahlt werden, allerdings sollten Sie etwas konsumieren, sei es Gebäck unterschiedlicher Art und / oder warme oder kalte Getränke. Das ausgesprochen freundliche und bemühte Personal kümmert sich schnell um Ihre Anliegen, auch hier wird entweder Slowenisch oder Englisch gesprochen. Die Räumlichkeiten sind sehr sauber und gepflegt, das gilt auch für den WC-Bereich. Diesen kann man nur mit Hilfe eines an einer entsprechend platzierten Tastatur einzugebenden Code betreten, den das Personal auf Anfrage vermittelt, verlassen kann man das WC nur durch Druck auf einen innenseitig platzierten Knopf. Die Preise im Nebotičnik sind moderat.
Wie bereits angedeutet hat man auch vom Nebotičnik eine fantastische Aussicht auf Ljubljana und die umliegende Region bis tief in die Julischen Alpen hinein und obwohl das Nebotičnik offensichtlich bekannt und beliebt ist, geht es hier deutlich zivilisierter zu, als auf dem Turm der Ljubljanaer Burg. Hier oben kann man aber auch einfach nur gut die Seele eine Weile baumeln lassen, wenn Stadtrundgang oder Shopping zu fordernd waren. Von hier oben aus hat man nebenbei angemerkt auch die nahezu beste Aussicht auf Die Burg – wenn nicht gerade ein Baukran im Bild herum wedelt.
