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Einmal mehr bewies meine bessere Hälfte ein ausgesprochen gutes Händchen bei der Wahl der Unterkunft in Ljubljana. Für ein paar Tage war das Atelier Hotel unser Ruhe- und Rastplatz, den wir sehr genossen haben – auch wenn ein paar Eigenheiten angemerkt sein sollen, die einen Aufenthalt in diesem schönen Hotel ein klein wenig speziell machen, später mehr dazu. Obwohl dieses Hotel nicht weit entfernt vom Haupt- und Busbahnhof von Ljubljana gelegen ist, geht es in dieser Seitenstrasse sehr ruhig zu. Die sehenswerten Bereiche dieser Stadt sind problemlos zu Fuss erreichbar, zahlreiche Restaurants in unmittelbarer Umgebung runden das Angebot erfreulich ab, mehrere Bus-Haltestellen sind ebenso in unmittelbarer Nähe vorhanden. Man kann es gut zu Fuss erreichen – wenn man nicht zu viel oder zu unhandliches Gepäck mit sich führt.
Es fehlt an nichts. Dankenswerter Weise verfügen die Räumlichkeiten über eine sehr gut funktionierende Klima-Anlage, deren Leistung wir in Anbetracht dieser sehr heissen Sommerzeit sehr zu schätzen wussten. Das Personal, welches überwiegend in englischer, aber auch in slowenischer Sprache kommuniziert, ist freundlich und hilfsbereit. Die Räumlichkeiten werden diskret und gründlich gereinigt. Im jeweiligen Zimmer steht auch ein kleiner Kühlschrank zur Verfügung, den wir ebenso angesichts der Temperaturen intensiv nutzten. Im Atelier Hotel lässt es sich gut leben, das schlägt sich auch in den offensichtlich hohen Nutzerzahlen nieder, Gäste aus aller Welt kann man hier antreffen., es stehen entsprechend auch genügend Parkplätze im Hinterhof des Hotels zur Verfügung.
Nun aber zu den Eigenheiten des Atelier Hotels… Man muss dieses Hotel entweder vorab oder vor Ort via Barzahlung oder Banküberweisung bezahlen, Kartenzahlung ist nicht möglich. Erklärt wird diese Eigenheit mit den Gebühren, die Banken in Slowenien für diese Dienstleistung verlangen. Die Betreiber dieses Hotels haben sich dazu entschlossen, die zu erwartenden Beträge lieber in den Lohn des Personals fliessen zu lassen, anstatt die Banken damit zu füttern. Eine grundlegend gute Einstellung, will ich meinen. In Anbetracht dieses Umstandes steht in der Loppy vom Atelier Hotel ein ATM-Automat zur Verfügung, aus welchem sich überschaubare Bar-Beträge beziehen lassen – gegen entsprechend hohe Provision. Solange man vor Ort nachweisen kann, dass eine reguläre Banküberweisung eingeleitet und abgeschlossen wurde, dürfte dies der günstigere Weg sein. Denken Sie also gegebenenfalls daran, die Bank-Angaben auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop auf einen aktuellen Stand zu bringen.
Das Frühstück ist umfangreich und lässt nahezu keine Wünsche offen, frisch gepresste Säfte erhält man hier aber nicht. Und damit zur nächsten Eigenheit… Der Frühstücksraum ist vergleichsweise klein. Da viele Menschen das Atelier Hotel frequentieren, kann es also auch schon mal zu kurzzeitigen Staus führen, haben Sie das im Hinterkopf, sollten Sie einen Zeitplan welcher Art auch immer erfüllen müssen. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Steuerung von Licht und einigen anderen Funktionen in den Zimmern. Mir jedenfalls war es vollkommen neu, dass mittlerweile berührungsempfindliche Schalter für derartiges zum Einsatz kommen, ausschliesslich in englischer Sprache beschriftet. Die funktionieren zwar sehr gut und machen, was sie implementieren (inklusive „Bitte nicht stören“ und „bitte Zimmer herrichten“), allerdings glimmen diese Dinger 24 Stunden am Tag in bläulicher Farbe vor sich hin, Das mag so manch ein Licht-empfindlicher Mensch als störend empfinden (was bei uns aber nicht der Fall war und ist), so oder so lassen sich diese im Zimmer gut platzierten Schalter bei Dunkelheit gut orten.
