
Einleitende Anmerkung und grundlegende Informationen…
Im September 2023 veröffentlichte ich hier bereits eine erste Version dieses Beitrages, damals noch als „normaler“ Beitrag hinterlegt, der seitdem nur mit der Suchfunktion in meinem Blog auffindbar ist. Seit jenem Zeitpunkt habe ich viele weitere Beobachtungen gemacht und Erfahrungen gesammelt, die ich nunmehr in eine bereits von der Startseite dieses Blogs aus zu findende Beitragsvariante „Sicher Bergwandern“ umgewandelt habe und Ihnen hiermit zur Verfügung stellen möchte. Ihnen wird auffallen, dass der nunmehr deutlich längere Text diverse inhaltliche Wiederholungen aufweist. Und wenn „man“ etwas noch so oft wiederholt: Es gibt da draussen immer noch Artgenossen, die eine Wanderung in den Alpen gnadenlos unterschätzen! Lieber wiederhole ich etwas gründlichst ausformuliert zehn tausend Mal, als dass ich zu wenig oder gar nichts sage (einige ehemalige Vorgesetzte können ein „Leidenslied“ von dieser meiner Unart singen…)! Darüber hinaus stehe ich auf dem Standpunkt, dass selber Schuld ist, wer nicht liest – und sei der zu lesende Text noch so lang! So knackig-knapp so manch ein Text zu dieser Thematik im Internet auch zu lesen sein mag, es könnten wichtige Informationen fehlen. Und Sie müssten dann die Konsequenzen tragen…
Hin und wieder sehe ich bei meinen Wanderungen durch die Bergregionen der Schweiz immer noch Menschen, die entweder schlecht oder vollkommen unvorbereitet umher geistern. Immer wieder wird über Unfälle in Berggebieten berichtet, an der Lernresistenz oder der gnadenlosen Selbstüberschätzung einiger Artgenossen hat das aber nichts geändert. Und wird es wohl auch nie etwas ändern… Ich möchte hier weder den Moralapostel spielen (auch ich gebe unumwunden zu, dass ich so manch eine Situation unterschätzt habe!), noch das Rad neu erfinden und Ratschläge zu diesem Thema wiederholen, die bereits unzählige Male in unterschiedlichen Publikationen und in verschiedenen Ausführungen zu finden sind. Hier möchte ich Ihnen noch einige kleinere Tipps geben, die aus Erfahrungen meinerseits entstanden sind, aber auch noch den Zugriff auf einige weitere, sehr hilfreiche Informationsquellen geben. Sicher in der Bergwelt wandern erfordert einiges an Planung, Vorbereitung und auch realistischer Selbsteinschätzung! Wanderungen sind keine Spaziergänge zwischen Steinbrocken! Sobald Wanderungen ein gewisses Niveau erreichen (oder Sie selbst gedenken sollten, „normale“ Spaziergänge im Stil einer Verenaschlucht oder dergleichen auf ein neues und deutlich höheres Niveau zu heben), erinnert diese Tätigkeit an Sport: Man muss die Grundlagen für einen Sport entwickeln, aufbauen und erhalten, die sind nicht einfach „mal eben so“ vorhanden und jederzeit wieder abrufbar! Wanderungen im (hoch)alpinen Gebiet der Schweiz kann man nicht als ungeübter Flachlandflaneur einfach so starten (kann man schon, aber das würde man schnell bereuen…), die für Wanderungen in solchen Regionen nötige Ausdauer und mentale Stärke entwickelt sich über längere Zeit hinweg, je mehr man selbst Wanderungen dieser Art absolviert und steigert. All das kann aber auch sehr schnell wieder verschwinden, wenn man die vermeintlich notwendige „Winterpause“ einlegt. Dann muss man irgendwann im neuen Jahr wieder von vorne anfangen. Sicher in der Bergwelt wandern unterscheidet sich deutlich vom herum flanieren am Neuenburger See oder in Zürich oder Basel oder sonstewo! Vielen der Menschen, die ich da draussen und oben ab und an zu Gesicht bekomme, war das vorab nicht bewusst – ob man das nun glauben mag oder nicht.
Selbsttest
Durch Zufall stolperte ich über eine Passage auf der Webseite von „Sicher-bergwandern.ch“. Dort kann man einen Selbsttest machen, inwieweit man überhaupt für welche Art von Wanderung in den Schweizer Bergen geeignet ist. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und schummeln Sie nicht, dass kann viel Unglück verhindern! Wenn Ihnen die „Verrenkungen“, die Sie in jenem Test machen sollten (…), peinlich sind: Dafür sind Gardinen und Rollläden da 😉 Auf der gleichen Webseite erhalten Sie auch ein paar sehr gute Tipps grundlegender Natur. Lesen Sie sich diese durch! Sollten Sie in Erwägung ziehen, einige der hier von mir auf meiner Seite beschriebenen Wanderungen zu absolvieren, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre dieser Tipps erst recht. Ich hatte mich über die meisten meiner Wege vorab intensiv informiert und hatte mich bis vor kurzer Zeit noch als einen Menschen gesehen, den in Bezug auf Bergwanderwege nichts mehr so schnell noch überraschen könnte (abgesehen vom Wetter). Mir war zum Beispiel klar, dass der „Lägern-Grat“ mit seiner Kategorisierung als „Bergwanderweg“ (weiss-rot-weisses Balkensymbol) eine fordernde Angelegenheit sein würde, dass aber der „Rochers de Naye“ um ein vielfaches höhere Anforderungen stellen würde – obwohl er in der gleichen Kategorie rangiert – war mir nicht bewusst. Weiterhin empfehle ich Ihnen, sich diese Broschüre zum Thema „Bergwandern“ durchzulesen (gegebenenfalls auch auszudrucken und mitzunehmen), wer noch tiefer in die Materie eintauchen und das Signalisationssystem der Wanderwege der Schweiz besser verstehen möchte, sollte sich das Dokument „Lernwerkstatt“ zu Gemüte führen. Vielleicht haben dann auch Sie noch das eine oder andere Aha!-Erlebnis.

Kartenmaterial, Navigationsapps und GPS Geräte
1.) Apps, die Wanderwege und Bergregionen beschreiben, sind schön und gut, nur bringen sie nichts, wenn der Akku Ihres Gerätes zur Neige geht, kein GPS-Signal empfangen werden kann (das kommt je nach Region durchaus mal vor) und Sie keine Karten lesen können! Wenn Sie kein kundiger Kartenleser sind, suchen Sie sich eine Person, die das kann und nehmen Sie diese Person mit auf die Wanderung. Das hat nebenbei den Vorteil, dass in einem Unglücksfall jene Person vielleicht Hilfe organisieren kann. Alleine da oben herum zu turnen ist oft keine gute Idee. Nehmen Sie einen Zusatzakku für Ihr Gerät mit! Die Dinger wiegen vielleicht ein wenig, aber sind sehr sinnvoll, insbesondere bei langen Wanderungen in Regionen, in welchen Ihr Gerät permanent nach einem GPS-Signal suchen muss. Laden Sie sich nach Möglichkeit Karten auf Ihr Gerät! So sind Sie unabhängig von nicht vorhandenen Netzen und strapazieren Ihren Akku zusätzlich weniger. Spätestens in solchen Situationen aber sollten Sie das Kartenlesen beherrschen! Wenn Sie Apps dieser Art verwenden, sollten Sie diese aber auch beherrschen und richtig verwenden können. Einige Apps zeigen zum Beispiel nur Ihre Position im Gelände, nicht aber die Richtung, in welche Sie schauen oder gehen. In einer unwegsamen Bergschlucht sind Sie mit solchen Apps schlecht bedient, daher nochmal an dieser Stelle meine Empfehlung für „SchweizMobil„, die meines Erachtens nach beste App für Unternehmungen dieser Art. „Google Maps“ und dergleichen taugen wenig bis nichts in den Bergen. Laden Sie sich gegebenenfalls vor Ihrer Wanderungen PDF-Landkarten, die ich Ihnen hier zur Verfügung stelle, das ist die Akku-schonendste Variante, setzt aber Kartenlesefähigkeit zwingend voraus. Ausgedruckte oder im Handel erworbene Karten (wetterfest im Gepäck verstaut) sind aber immer noch die zuverlässigste Möglichkeit – wenn man sie auch lesen kann. Sehr empfehlenswert sind auch mit entsprechendem Kartenmaterial ausgestattete GPS-Navigationsgeräte, die oft noch Satellitensignale empfangen können, während das Handy bereits keinen Empfang mehr hat.
Genuss und Gewicht
Viele Menschen düsen da oben in recht flottem Tempo um der Bewegung willen herum. Wenn Sie so wie ich aber ab und an fotografieren oder filmen möchten (also im weitesten Sinne etwas von dem erlebten Genuss verewigen möchten), tragen Sie sehr wahrscheinlich mehr Gepäck mit sich herum, als jene Kampfwanderer, wie ich sie zu nennen pflege. Da oben machen Wanderstöcke Sinn – sie sind aber nicht gerade selten unhandlich, wenn es ums Fotografieren oder Filmen geht. Es gibt einige Modelle, die man als Stativ verwenden kann, taugen aber meines Erachtens nach bestenfalls nur begrenzt als solche. Ähnlich verhält es sich mit Rucksacksystemen. Dezidierte Wander- und Fotorucksäcke gibt es in Hülle und Fülle, aber nur sehr wenige Kombinationen aus beiden, die Wanderungen der genannten Art auch mitmachen und nicht allzu unhandlich und schwer sind. Zu gegebener Zeit werde ich Ihnen das von mir gewählte System vorstellen, welches sich bereits bewährt hat und mit welchem ich ein durchaus beachtliches Zusatzgewicht teilweise über 15 Kilometer mit mir herum geschleppt habe. Nur so viel vorweg: Überlegen Sie sich gut, was Sie mitnehmen möchten und sparen Sie lieber bei der Kameratechnik, als bei den Dingen, die da oben zwingend notwendig sind. Stellen Sie sich auch die Frage, ob Ihre Kondition für solche Unternehmungen in solchen Fällen immer noch gut genug ist.
Realistisch bleiben!
Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Die (hoch)alpine Bergwelt verzeiht keine Fehler, zu denen auch eine unrealistische Einschätzung des eigenen Könnens gehört! In den Bergen zu wandern erfordert nicht nur eine gute körperliche Kondition, sondern auch nicht gerade selten eine gewisse mentale Stärke, meinetwegen auch „Durchhaltewillen“. Wenn sich einer dieser beiden Aspekte sich nicht im Gleichgewicht mit dem anderen befindet, dann können schnell schwerwiegende Folgen die Konsequenz einer solchen Fehleinschätzung sein. Insbesondere wenn Sie erst am Anfang des Entdeckens der Bergwelt stehen, sollten Sie auf keinen Fall alleine da oben herum turnen! Nehmen Sie Ihnen gut bekannte Personen mit, die gegebenenfalls bereits mehr Erfahrungen gesammelt haben und objektiv Ihre Verfassung und die Veränderung selbiger auf einer Wanderung einschätzen können. Es ist keine Schande, eine Wanderung abzubrechen, weil die Grundvoraussetzungen nicht gegeben sind, es ist aber reichlich dumm und kurzsichtig, die eigenen Grenzen zu überschreiten und damit nicht nur das eigene Leben, sondern auch das von den Sie begleitenden Personen aufs Spiel zu setzen. Bedenken Sie auch, dass Begleitpersonen Gold wert sind, sollten Sie sich selbst auf einer Wanderung schwerwiegend verletzen oder Ihre eigene Kondition vollkommen überschätzt haben. An sich selbst Erste Hilfe zu leisten ist meist ein Ding der Unmöglichkeit und ist nach einem Sturz Ihr Handy oder GPS-Gerät beschädigt, können die Geräte und Fähigkeiten Ihrer Begleitperson(en) sicher stellen, dass nicht noch schwerer wiegende Konsequenzen eintreten. Ganz abgesehen davon kann eine Wanderung mit Begleitperson(en) auch viel unterhaltsamer sein.
Wahl einer angemessenen Route
Die Wahl einer Ihnen „angemessen“ erscheinenden Route hängt letztlich von der bereits erwähnten mentalen und körperlichen Verfassung ab, in jedem Falle sollten Sie sich aber vorab nicht nur über den eigentlichen Weg, sondern auch über die Region, in welcher Sie sich bewegen möchten, informieren – und damit meine ich nicht irgendwelche „Rezensionen“ von Ihnen unbekannten Menschen im Internet, sondern fundierte Informationen von entsprechenden Organisationen oder Personen aus der jeweiligen Region. Eine der besten Informationsquellen ist das „Tourenportal des Schweizer Alpenclubs„, wo Sie nicht nur unzählige Vorschläge für Touren, sondern auch jene sehr wichtigen Zusatzinformationen finden.

Wie eine Route zu verstehen ist
So verlockend manch eine Route auch aussehen mag, so ist es unabdingbar, die Machbarkeit einer Route für sich selbst richtig einzuschätzen, will man sicher in der Bergwelt wandern. Es macht keinen Sinn, einen Berggipfel vollkommen ausgelaugt zu erreichen, wenn man vorab wusste, dass ein langer, unter Umständen weitaus fordernder Abstieg erst noch bevor steht! Gehen Sie es langsam an, legen Sie Pausen ein, wenn es Ihr Körper verlangt! Zu wissen, wo gegebenenfalls Berghütten am Wegesrand oder in erreichbarer Nähe liegen, ist wichtig, insbesondere bei umschlagenden Wetter! Wenn auf einem der in der Schweiz üblichen Wanderwegschild zum Beispiel „Melchtal 7h“ steht, dann bedeutet das, dass Sie vom momentanen Standort aus gerechnet sieben Stunden benötigen, bis Sie den Punkt „Melchtal“ erreicht haben. Von dort aus brauchen Sie aber noch weitere Zeit (und Kondition…), um zum eigenen Fahrzeug, zu einem Bahnhof oder einer Bus-Station zu gelangen – und diese Zeit ist auf jenem Schild am Ausgangsort NICHT vermerkt! Vielleicht glauben Sie, ich würde Sie mit dieser Anmerkung für dumm oder blöd halten (wofür ich mich umgehend entschuldigen möchte), Sie wären aber sicherlich erstaunt, wieviele Menschen Jahr für Jahr diese Tatsache NICHT in ihre Planung einbeziehen – und sich entsprechend selbst gefährden!
Nun stellt sich die Frage, wie jene Zeitangaben auf jenen Schildern überhaupt entstehen. In der Tat haben wir uns das selbst oft gefragt, so manch eine Zeitangabe erschien uns vollkommen unrealistisch und wir benötigten trotz guter Verfassung deutlich mehr Zeit. Um das vorweg zu nehmen: Diese Angaben sind berechnete Werte, keine zwingend zu absolvierende Vorgaben! Sieben Stunden sind in den Bergen eine sehr (!) lange Zeit. Wanderungen mit solchen Distanzen sollte man also nur in Jahreszeiten absolvieren, in welchen entsprechend lange Tageslicht zur Verfügung steht, dementsprechend also nicht unbedingt im Winter, wenn die Tage kurz sind. Generell errechnen sich diese Werte über folgende Berechnungsformeln:
Aufstieg: 15 Minuten für 100 Höhenmeter plus 15 Minuten für jeden Kilometer Horizontaldistanz
Erklärung: Wenn eine Strecke bergauf führend 3 Kilometer lang ist und der Endpunkt des Weges 300 Meter über dem Ausgangspunkt gelegen ist, so ist die errechnete Wanderzeit dafür 90 Minuten: 45 Minuten für die 300 Höhenmeter plus 45 Minuten für die 3 Kilometer.
Abstieg: 15 Minuten für 200 Höhenmeter plus 15 Minuten für jeden Kilometer Horizontaldistanz
Erklärung: Wenn eine Strecke bergab führend 3 Kilometer lang ist und der Endpunkt des Weges 300 Meter unter dem Ausgangspunkt gelegen ist, so ist die errechnete Wanderzeit dafür 67,5 Minuten: 22,5 Minuten für die 300 Höhenmeter plus 45 Minuten für die 3 Kilometer.
Wohlgemerkt: Dieses Beispiel steht gemäss der Berechnungsart für eine fadengerade Linie (meinetwegen auch „Luftlinie“) bergauf oder bergab von A nach B. In solchen Berechnungen sind keinerlei Zwischensteigungen oder Zwischengefälle, wie sie in den Bergen nun einmal üblich sind, einbezogen. Wenn also auf einem Schild wie dem oben gezeigten „Melchtal 7h“ steht, dann kann das bedeuten, dass die eigentliche Entfernung zum Zielpunkt „Melchtal“ vom derzeitigen Standort aus sehr kurz ist, es aber auf jener kurzen Distanz immer wieder brutal bergauf und bergab geht. Es kann aber auch bedeuten, dass die die Distanz zwischen A und B sehr gross ist, der Wegverlauf aber an sich sehr flach ist. Realistisch ist in den Bergen aber eine Mischung aus beidem, also meistens nicht sehr kurz und darüber hinaus geht es oft bergauf UND bergab. Wenn Sie immer noch nichts mit diesen Angaben anfangen können, so hilft Ihnen vielleicht das so genannte „Höhenprofil“ eines Wanderweges. Viele Apps und Online-Portale wie zum Beispiel „SchweizMobil“ stellen solche Profile für Touren zur Verfügung. Diese Linien, wie sie im nachfolgenden Bild durch den orangen Rahmen eingefasst sind, geben Ihnen ein besseres Bild davon, wie der jeweilige Weg verläuft. Schauen Sie sich solche Profile VOR einer geplanten Wanderung an, nicht erst WÄHREND einer solchen, da könnte es schon zu spät sein…

6.) Sicher in der Bergwelt wandern setzt zwingend voraus, dass man sich vorab zeitnah (!) über das zu erwartende Wetter in der Region, in welcher man wandern möchte, informiert – und nicht in der Region, in welcher man die jeweilige Wanderung plant! Überspitzt formuliert grenzt es an Leichtsinn, eine Woche vor Beginn einer Wanderung zum Beispiel in Basel eine Wanderung in der Region der Zentralschweiz zu planen! Basel liegt in einer vollkommen anderen Klimazone, als die Berge zum Beispiel im Berner Oberland. In Basel kann die Sonne herunter brennen, aber da oben am Grimselpass oder anderswo kann gleichzeitig selbst noch im Juni Schnee fallen! Prüfen Sie die Wetterlage unbedingt auch noch am Starttag der beabsichtigten Wanderung. Wie schnell das Wetter in den Alpen umschlagen und unangenehm werden kann, haben wir selbst am Trutg dil Flem erfahren und wir waren froh, lediglich ein paar wenige Regentropfen abbekommen zu haben, als mitten im nachfolgenden Gewitter irgendwo in der Pampa Schutz suchen zu müssen! Eine gute Quelle für Informationen zur jeweiligen regionalen Wetterlage ist „Meteo Schweiz„, aber auch zahlreiche andere Webseiten und Apps liefern zuverlässige Angaben zum zu erwartenden Wetter. Bedenken Sie, dass Langzeit-Wetterprognosen in den Bergen noch schwieriger zu erstellen sind, als im Flachland! Sollten Sie eine Mehrtagestour absolvieren wollen, so müssen Sie sich entsprechend jeden Tag über das zu erwartende Wetter informieren. Ganz grundlegend kann man festhalten, dass bei den in den letzten Jahren häufiger auftretenden Hitzeperioden im Sommer in den Bergen öfter und schneller Gewitter auftreten können, als im Flachland. Sie müssen kein Wetterfachmann sein, um gewisse zu erwartende Wetterlagen einschätzen zu können – Sie müssen „nur“ immer mal wieder Ihren Blick auch nach oben und rundum richten! Haben sich während einer Wanderung hohe Wolkentürme gebildet, kann es schnell ungemütlich werden, an heissen Tagen kann man fast mit absoluter Sicherheit mit einem Gewitter rechnen – so wie damals bei uns am Trutg dil Flem. So oder so kann es nie (!) schaden, entsprechend für eine Wanderung ausgerüstet zu sein – auch wenn am Morgen KEIN Gewitter vorhergesagt wurde!
Um Sie aber auch ein klein wenig zu beruhigen: Für Wanderungen „in der Nähe von Zivilisation“, wie ich das zu nennen pflege, muss man nicht derart weitsichtig an eine Tour heran gehen, wie zum Beispiel am Rochers de Naye oder vergleichbare Kandidaten. Auf einem Dreiländerweg oder vergleichbaren Routen kann man einem Gewitter deutlich entspannter begegnen, als beispielsweise auf der Schynige Platte. Spezialisierte GPS-Geräte, die selbst dann einen Kommunikationskanal aufbauen können, wenn das Handy keinen Netzempfang mehr hat (was in den Bergen noch oft vorkommen kann), sind in der Lage, sogar mehrfach an einem Tag (oder mehreren in Folge) über Wetterlagen und -veränderungen zu informieren. Allerdings ist das eine kostspielige Sache, solche Geräte benötigen einen eigenen Vertrag, um mit dem Satellitensystem über dem eigenen Kopf für solche Zwecke informieren zu können.
Mit kleinen Schritten….
Es gibt keine Faustregel, die Schwierigkeit eines Weges vollumfänglich „richtig“ einzuschätzen, aber es gibt eine Leitlinie. Wenn man selbst Anfänger in Sachen Wandern ist, so sollte man auch die richtige Art von „Anfänger“-Weg wählen. In Bezug auf die in der Schweiz üblichen Wanderwegschilder bedeutet das, dass man sich Wege aussucht, die gelb beschildert sind, traut man sich selbst irgendwann mehr zu, kann man die Wege mit Weiss-Rot-Weiss-Markierung ausprobieren, ambitionierte und entsprechend ausdauernde und mental stabile Menschen können sich an den hochalpinen Wegen mit Weiss-Blau-Weiss-Markierung versuchen, so wie im Bild zu Beginn dieses Beitrages ersichtlich dargestellt.
Keine Abkürzungen!
Immer wieder kommt es zu fatalen Fehlentscheidungen von unerfahrenen Bergwanderern, die aus welchem Grund auch immer spontan eine vermeintliche Abkürzung gewählt haben. Sei es aus Erschöpfung (falsche Selbsteinschätzung!), Verletzung oder umschlagendes Wetter: Gründe, eine Wanderung zu ändern oder gar beenden zu müssen, gibt es viele. Aber man sollte in so einem Fall die richtige Entscheidung treffen und – bitte jetzt gut lesen! – NICHT SPONTAN eine vermeintliche Abkürzung suchen. Idealer Weise haben Sie sich VORAB über mögliche kürzere Routen und Notunterkünfte am Wegesrand informiert – oder für entsprechende Ausrüstung in Form von Biwak-Sack oder dergleichen gesorgt. Wenn aber solch ein Notfall eintreten sollte, so gilt eine Faustregel: Gehen Sie – soweit Sie nach entsprechend notwendiger Pause dazu noch in der Lage sein sollten – den gleichen Weg zurück, den Sie vorher gegangen sind – KEINE ABKÜRZUNG oder alternative Route! Der Grund dafür ist auf den ersten Blick banal, auf den zweiten aber im Zweifelsfalle lebensrettend: Sollten Sie ein Handy oder GPS-Gerät mit sich geführt haben, so können diese Geräte Rettungskräften dabei helfen, Ihren Weg zu rekonstruieren und entsprechend ein Suchraster festzulegen. Gehen Sie aber einen neuen, Ihnen bis dahin unbekannten Weg, so vergrössern Sie mit diesem Vorgehen das Suchraster der Rettungskräfte und verringern damit die Aussicht darauf, in unwegsamem Gelände überhaupt gefunden zu werden. So oder so kann es nicht schaden, Personen, die nicht mit Ihnen eine Wanderung absolvieren und im weitesten Sinne „zu Hause bleiben“, über Ihre Wanderung vorab zu informieren – insbesondere, wenn Sie alleine eine Tour wo auch immer absolvieren wollen. Denken Sie immer daran, dass Sie mit einem normalen Handy oder Smartphone unter Umständen keinerlei Netzempfang haben und somit auch keine Rettungskräfte im Notfall anweisen könnten! In solchen Ausgangslagen helfen nur noch Geräte, die über ein Satelliten-Netzwerk Kontakt zu Rettungskräften aufnehmen können, wie zum Beispiel die „InReach„-Produkte von Garmin oder Smartphones der neuesten Generation. Lichtstarke Lampen mit entsprechender Signalfunktion sind in solch einem Falle nahezu unerlässlich, lassen Sie sich im Fachhandel entsprechend beraten und nehmen Sie eine solche Lampe immer und ausnahmslos mit in die Berge! Wer es noch eine ganze Spur sicherer und sichtbarer (aber auch mit 890 Gramm deutlich gewichtiger und teurer, als eine Taschenlampe…) haben will, kann den eigens für Bergregionen in der Schweiz entwickelten „AirMarker R.One“ beziehen, ein weithin sichtbares Signal-Element, dass ein sehr schnelles optisches Lokalisieren durch Rettungskräfte ermöglicht.
Geistige Ausgeglichenheit
Mentale Stärke… Wie ist das zu interpretieren? Zunächst einmal würde ich den Begriff „Stärke“ durch „Ausgeglichenheit“ ersetzen. Ja, da oben in den Bergen können Situationen auftreten, die Stärke erfordern. Es ist aber wichtiger, solchen Situationen mit einer ausgeglichenen Grundverfassung zu begegnen, um eventuell notwendige „Stärke“ auch richtig einschätzen zu können. So, wie der menschliche Körper durch Überbeanspruchung von jetzt auf sofort streiken kann (…insbesondere, wenn man sich selbst nicht realistisch eingeschätzt hat…), so kann auch der menschliche Geist vollkommen unerwartet streiken und einen erwachsenen und vermeintlich erfahrenen Menschen vollkommen blockieren. „Nicht nach unten schauen und etwas singen oder pfeifen“ mag da irgendwie bekloppt klingen, hilft aber gewaltig, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, so oder so aber ist es wichtig, bei solchen Blockaden zur Ruhe zu kommen und die gegebene Situation mit Abstand zu betrachten – und im Zweifelsfalle eine Wanderung abzubrechen und umzukehren. Nochmal: KEINE ABKÜRZUNG SUCHEN! So schön eine Wanderung allein fernab aller anderen Menschenmassen da draussen auch sein mag, so macht es immer mehr Sinn, in Begleitung zu wandern. Begleitpersonen können helfen, solche Blockaden zu überwinden und betroffene Personen „aufzufangen“ und sicher weiter zu leiten oder aber die Situation angemessener zu beurteilen und entsprechend Entscheidungen zu treffen, abgesehen davon können sie angemessener Hilfe anfordern oder leisten, sollte man selbst in so eine Situation geraten. ABER (und dieses „ABER“ schreibe ich bewusst in dieser Form): Mentale Stärke kann auch zu Übermut führen, zu viel von jenem Ding kann ebenso zu vollkommen unangemessenen Entscheidungen führen! Nur weil man wo auch immer mal sich selbst überwunden hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man das in Zukunft immer kann – wo auch immer! Die Berge sind die Lehrmeister, nicht der eigene Verstand! Auch hier sind Begleitpersonen immer und ausnahmslos von Vorteil! Der positive Nebeneffekt einer begleiteten Wanderung: Es ist unglaublich schön, gemeinsam ein Ziel erreicht zu haben! Somit erreichen Sie oftmals das, was viele in den Bergen suchen: Geistige Ausgeglichenheit.

Vorgehen im Notfall
Ein weiterer Fehler, der von unerfahrenen Menschen (also nicht allein und speziell Bergwanderern) immer wieder gemacht wird, ist der Ablauf beim Versorgen von verletzten Menschen und dem Alarmieren von Rettungskräften. Viele Menschen sind in dem Moment, in dem eine Notsituation eintritt, vollkommen überfordert und schnell blockiert. Wenn Sie eine Ahnung davon hätten, wievielen Menschen dann noch nicht einmal eine einfache Notrufnummer einfällt, Sie würden es nicht glauben! Und wenn Sie nur wüssten, wieviele Menschen nicht einmal die Grundlagen von Erster Hilfe beherrschen – und trotzdem das Risiko einer (hoch)alpinen Wanderung auf sich nehmen! Deshalb SPEICHERN SIE NOTRUFNUMMERN AUF IHREM GERÄT AB UND HABEN SIE ZUSÄTZLICH EINE GESCHRIEBENE ODER GEDRUCKTE WETTERFESTE VERSION DIESER NUMMERNLISTE IMMER BEI SICH! Das gilt auch für JEDE Begleitperson:
- Rega (der rote Rettungshelikopter…): 1414
- Sanität: 144
- Polizei: 117
- Feuerwehr: 118
- Internationale Notrufnummer: 112
Natürlich kann ein „normales“ Feuerwehr-, Sanitäts- oder Polizei-Fahrzeug nicht mal eben bis auf 3200 oder mehr Meter über den Meeresspiegel fahren und helfen! Aber diese Blaulichtorganisationen können eingehende Notrufe schnell an geeignete Institutionen weiter leiten, es spielt daher keine Rolle, welche dieser Nummern Sie anrufen, es spielt allein eine Rolle, dass Sie ÜBERHAUPT anrufen, damit haben Sie den wichtigsten Punkt bei der Ersten Hilfe bereits abgearbeitet! Ähnlich verhält es sich mit den bereits erwähnten Kommunikationsgeräten, die ohne herkömmliches Handy-Netz arbeiten, auch hier wird ein eingehender Notruf umgehend weiter geleitet. Wenn Sie von erster Hilfe keine Ahnung haben, dann werden diese Organisationen zumindest versuchen, Sie per Telekommunikation anzuweisen und zu unterstützen. In ABSOLUT KEINEM FALL sollten und dürfen Sie sich von einer verletzten Person entfernen, solange keine Rettungskräfte vor Ort eingetroffen sind! Man muss sich also bewusst sein, dass man auf einer Wanderung im (hoch)alpinen Gebiet nicht nur eine umfassende Verantwortung für sich selbst, sondern auch jede andere begleitende Person trägt! Und wenn wir schon beim Telefonieren sind: Solange Rettungskräfte noch nicht vor Ort eingetroffen sind, müssen Sie für diese erreichbar bleiben! Unterlassen Sie es, in solchen Momenten andere Menschen zu kontaktieren. Die Leitung zu Ihnen muss frei bleiben! An dieser Stelle erlaube ich mir noch einen Hinweis, den ich weder inhaltlich, noch in Bezug auf die Formulierung so irgendwo anders gefunden habe: Auch Kinder sind Begleitpersonen! Es liegt in Ihnen als Eltern ihrer Kinder ausnahmslos in IHRER Verantwortung, bei Kindern ein Bewusstsein für diese Thematik zu erzeugen und ihnen beizubringen, dass Handy und Tablet durchaus noch einen wirklich nützlichen Sinn und Zweck haben, anstatt dümmliche Fotos zu machen oder einem Igel „Sonic The Hedgehog“ beibringen zu wollen.
Nun ist die Frage, wie die Reihenfolge beim Alarmieren und Versorgen aussehen sollte. Auch wenn immer wieder zu lesen oder zu hören ist, dass an erster Stelle die Alarmierung steht, so sieht das im unwegsamen Gelände einer (hoch)alpinen Region unter Umständen etwas anders aus. Der Stich einer Biene ist kein genügender Grund, eine dieser Institutionen zu alarmieren (es sei denn, die gestochene Person weist eine Allergie auf, die tödlich enden könnte). Man muss also schon etwas Sachverstand mitbringen und die jeweilige Notsituation angemessen beurteilen. Ganz grundsätzlich: Verliert eine Person viel Blut, zum Beispiel verursacht durch einen bei einem Sturz entstandenen offenen Knochenbruch, dann muss zuerst diese oftmals sehr starke Blutung sofort gestoppt und erst dann die Rettungskräfte alarmiert werden. Warum das? Auch wenn Rettungshelikopter vergleichsweise schnell am Unfallort eintreffen können, so ist nicht immer gewährleistet, dass sie überhaupt anfliegen und auch vor Ort landen können, Beschaffenheit des Geländes und Wetterlage spielen dabei eine grosse Rolle, entsprechend müssen Sie oder ihre Begleitperson in der Lage sein, solche örtlichen Gegebenheiten den Rettungskräften vorab so genau wie möglich beschreiben zu können – alles das braucht viel Zeit. Solange aber Rettungskräfte nicht zum Ort des Unfalls gelangen können, geht Zeit verloren! Starker Blutverlust kann sehr schnell zum Kollaps einer verunfallten Person führen, deswegen muss eine solche Blutung schnellstmöglich gestoppt werden, entsprechendes Material und Wissen seitens begleitender Person(en) vorausgesetzt. Ist weder Material noch Wissen vorhanden, müssen Sie sich schnellstmöglich auf jenen Wegen anleiten lassen, in keinem Falle dürfen Sie sich von der verunfallten Person entfernen, Sie haben es dann immer noch in der Hand, wie ein solcher Unfall ausgeht! Unwissenheit ist keine Entschuldigung! Lassen Sie hin und wieder Ihre Erste Hilfe Kenntnisse auffrischen und nehmen Sie angemessenes Hilfsmaterial auf jede Wanderung mit! So oder so gilt:
Behandeln Sie zuerst das, was töten könnte!
Nochmal: Wenn Sie absolut nicht wissen, wie Sie an eine Unfallsituation heran gehen und diese beurteilen sollen, rufen Sie umgehend (= sofort!) eine der oben hinterlegten Nummern an! Damit machen Sie NICHTS falsch!
Nun sind die wenigsten von uns Fachmediziner, vielen ist es nicht möglich, genau einzuschätzen, ob eine Verletzung tödlich enden könnte. Aber auch hier gilt ein Grundsatz: Lieber die Situation überschätzen, als unterschätzen! Benutzen Sie Ihren Verstand und reden Sie – wenn das (noch) möglich sein sollte – mit der verunfallten Person, die kann den eigenen Zustand am treffendsten beschreiben. Ist diese Person bereits ohnmächtig, so müssen Sie nicht mehr viel denken, dann muss alles so schnell wie möglich gehen!
Der menschliche Körper neigt dazu, in Unfallsituationen schnell auszukühlen, in Bergregionen kann das weitaus schneller ablaufen, als in „normalen“ Klimazonen. Sorgen Sie dafür, dass die verunfallte Person warm gehalten wird, eine Rettungsdecke gehört immer und ausnahmslos in ein Erste-Hilfe-Set (was sonst noch in so ein Set gehört, beschreibe ich zu gegebener Zeit an anderer Stelle). Entfernen Sie sich und die verunfallte Personen aus möglichen Gefahrenzonen! Sollten um Sie herum Bäume umstürzen oder Gesteinsbrocken herunter schlagen, so ist dieses Vorgehen zwingend – egal, in welchem Zustand sich die verunfallte Person befindet! Es macht keinen Sinn, sich als Ersthilfe leistende Person und eintreffende Rettungskräfte einem zusätzlichen Risiko auszusetzen. Vergessen Sie aber nicht, eben jene Rettungskräfte über ihren neuen Standort zu informieren, sollten Sie sich mehr als 50 Meter vom Unfallort entfernen. Erst, wenn die alarmierten Rettungsmannschaften eingetroffen sind und diese keine weitere Unterstützung oder Information von Ihnen benötigen, dürfen Sie sich vom Unfallort entfernen.

Respekt vor Flora und Fauna
Zuweilen könnte ich vor lauter Wut auf gewisse Artgenossen ungebremst los gehen, die die Bergwelt mit ihrem eigenen Party-Keller verwechseln und sich entsprechend aufführen. Sicher in der Bergwelt wandern erfordert viel Respekt im Umgang mit selbiger, also auch mit allen Tieren, die da oben herum wuseln, denn die können genau so auf jene „Spassgesellen“ reagieren, wie ich es ab und an am liebsten gerne machen würde. Die Welt da oben gehört nicht Ihnen, schon gar nicht Ihnen allein! Lassen Sie der Natur da oben ihre Ruhe und vermeiden Sie unnötigen (Party-)Lärm. So wie wir Menschen, haben die meisten Tiere auch eine Art Tagesrhytmus, bestehend aus Ruhe- und Aktivphasen. Es dürfte doch nun wirklich nicht allzu schwer zu begreifen sein, dass sich auch Tiere gestört fühlen, bringt man ihren Rhythmus durcheinander, sei es durch Lärm (vor allem in Dämmerungszeiten) oder zu wenig Abstand. Mich wundert es gar nicht, wenn diese dann entsprechend auch auf Menschen los gehen, wie man immer wieder in einschlägigen Medien lesen muss. Diese Art Mensch hat da oben meines Erachtens so lange nichts verloren, bis die eine ganz grundlegende Voraussetzung nicht verstanden und gelernt hat: Respekt vor dem Leben und unser aller Lebensgrundlage. Wenn Sie nun aber schon auf eine wie im Bild oben angedeutete Situation treffen: Machen Sie einen Umweg oder kehren Sie um. So einfach ist es.
Ich werde diese Auflistung sicherlich noch nach und nach erweitern, wenn ich mehr Erfahrungen da oben in den Schweizer Bergen gesammelt habe, vielleicht schauen Sie ab und an hier nach, ob neue Informationen dazu gekommen sind.
